Stabilste Mietniveau in Hamburg
Makler sehen Belebung auf Büromarkt

Obwohl die Wirtschaftsforscher ihre Wachstumsprognosen in jüngster Zeit nach unten korrigiert haben, bleiben die Immobilienberater optimistisch. Die fünf Büroimmobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München seien „äußerst gut“ ins neue Jahr gestartet, stellt Jones Lang Lasalle (JLL) fest und schließt daraus, dass der für das Jahresende 2004 prognostizierte Tiefpunkt durchschritten wurde.

rrl DÜSSELDORF. Mit rund einer halben Mill. Quadratmetern (qm) sei in den ersten drei Monaten ein Drittel mehr vermietet worden als in der gleichen Vorjahresperiode. Allerdings sei das Ergebnis durch Flächentausch erzielt worden, schränkt JJL ein. „Neuansiedlungen sind nach wie vor die Ausnahme.“ Atisreal-Deutschland-Chef Peter Rösler klingt positiver: An manchen Standorten seien Flächen vom Markt genommen und nicht mehr nur getauscht worden.

Dennoch gilt, dass einer steigender Flächennachfrage eine Arbeitsplätze schaffende Konjunkturbelebung vorausgehen muss. Entlastung kann anderenfalls nur auf der Angebotsseite erfolgen. So stellt Atisreal ein im ersten Quartal um rund zwei Prozent auf 9,5 Mill. qm gesunkenes Büroflächenangebot fest, wobei die Atisreal-Statistik über die fünf Metropolen hinaus die Städte Essen, Köln und Leipzig berücksichtigt. Der Leerstand habe sich nur um ein Prozent reduziert. Rösler erwartet ein weiter sinkendes Angebot.

Das stabilste Mietniveau bietet Hamburg. JLL attestiert der Hansestadt im fünften Quartal hintereinander eine unveränderte Spitzenmiete von 19,50 Euro pro qm, die Analysten des Maklernetzwerkes Property Partners sogar 50 Cent Plus gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal. In den anderen vier Hochburgen liegen die Mieten im Frühjahr 2005 niedriger als vor einem Jahr.

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