Städteranking

Die Deutschen zieht es in den Osten

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Verlierer des Städterankings

Wie zufrieden sind die Deutschen? Eine Studie offenbart Überraschungen

Wie zufrieden sind die Deutschen? Eine Studie offenbart Überraschungen

In Friedrichshain-Kreuzberg, herrsche ein regelrecht „investorenfeindliches“ Klima, schimpft Jacopo Mingazzini, Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters Accentro. Das Unternehmen hat sich auf die Privatisierung von Wohnungen spezialisiert. In besagtem Stadtteil fühlten sich Bauträger durch immer neue Milieuschutzmaßnahmen „gegängelt“. Die Folge: Der Wohnungsmangel könne nicht gelindert werden. Immer mehr Bauträger wandern ins Umland ab.

Wer gerade noch in der Findungsphase der passenden Stadt für sich ist, sucht sich womöglich gleich bezahlbarere Alternativen. Und die finden sie noch in Städten wie Leipzig oder Dresden. Zum Vergleich: Im Durchschnitt wechselte eine Wohnung in Leipzig im vergangenen Jahr für 179.844 Euro den Besitzer. In München – den unangefochtenen Spitzenreiter – mussten Käufer hingegen 426.140 Euro im Mittel zahlen. Das geht aus dem Accentro-Wohneigentumsreport hervor, der sich auf die Daten der Gutachterausschüsse stützt.

Diese Reiseziele hat jedes Bundesland kostenlos zu bieten
Baden Württemberg
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1. Die Lichtenthaler Allee: Die ca. zwei Kilometer lange Straße führt direkt durch ein Parkgelände in der Innenstadt von Baden-Baden. Die Allee ist umgeben von eleganten Villen und Luxushotels. Außerdem gibt es über 300 verschiedene einheimische und exotische Bäume zu bewundern.

2. Die Altstadt Heidelberg: Mittelalterliche Gasse, Barockbauten und das über der Stadt thronende Schloss sind definitiv einen Besuch wert.

3. Das Fischer- und Gerberviertel: Das Altstadtensemble Ulms sorgt mit seinen Fachwerkhäusern, geschichtsträchtigen Gassen und kleinen Brücken für begeisterte Touristen – und das für lau.

Quelle: Netzsieger

Bayern
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1. Der Englische Garten: Die 375 Hektar große Grünanlage im Münchener Nordosten am Westufer der Isar gehört zu den größten Parkanlagen der Welt.

2. Der Marienplatz: Rings um dem Münchener Platz herum gibt es einiges zu sehen. Im Norden steht das neue Rathaus, im Osten das alte und auf der Süd- sowie Westseite befinden sich Kaufhäuser und Restaurants.

3. Die Altstadt: Sie ist der älteste Stadtteil Münchens und bildet den historischen Stadtkern.

Berlin
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1. Das Reichstagsgebäude: Hier trifft sich der deutsche Bundestag und wird zudem der Bundespräsident gewählt. Es wurde bisher zwei Mal umgebaut. Nachdem der Reichstagsbrand von 1933 und der zweite Weltkrieg große Teile des Gebäudes zerstörten, erfolgte 1960 der Wiederaufbau. 1991 bis 1999 gab es dann eine weitere Umgestaltung.

2. Das Brandenburger Tor: Das ist das einzig erhaltene der 18 Berliner Stadttore.

3. Die Gedenkstätte Berliner Mauer: Sie soll an die damalige Teilung Berlins erinnern. Die Stätte umfasst eine Länge von 1,4 Kilometer und enthält neben dem Denkmal auch eine Außenausstellung, die Kapelle der Versöhnung und vieles mehr.

Brandenburg
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1. Der Park Sanssouci: Eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser Potsdams. Die UNESCO bezeichnet es als „preußisches Versailles“.

2. Das Holländisches Viertel: Unter der Regentschaft von Friedrich Wilhelm I. wurde das aus 134 Ziegelstein-Häusern bestehende Bauensemble geplant und teilweise gebaut. 1740 ließ der Sohn und Nachfolger Friedrich II. das Viertel fertig bauen. Das Potsdamer Kulturdenkmal ist einen Blick wert.

3. Das Brandenburger Tor: Ursprünglich ähnelte das es einem Stadttor und diente dazu, Desertation und Schmuggel zu unterbinden. Friedrich der Große ließ das alte Tor allerdings abtragen und gegen Ende des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) ein neues errichten. Nach dem Kampf der damaligen europäischen Großmächte sah das Tor wie ein römischer Triumphbogen aus – so wie man es heute kennt.

Bremen
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1. Das Schnoor Viertel: Ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens. In den Häusern wurden ursprünglich alle für das Schiffshandwerk gebräuchlichen Gegenstände wie Taue oder Ankerketten hergestellt – daher auch Schnoor für Schnur. Heute gibt es viele historische Vereine, die jede Menge Ausstellungen anbieten.

2. Der Bürgerpark: Hier gibt es auf über 200 Hektar Grünfläche die verschiedensten Dinge zu entdecken. So gibt es Attraktion wie Minigolf- und Bouleplätze, eine Finnenbahn, ein Bootsverleih und andere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

3. Die Historische Altstadt: Ob nun der Bremer Marktplatz oder das Essighaus, die Altstadt im Kern Bremens bietet vieles zum Entdecken.

Hamburg
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1. Der Hafen: Der größte Hafen Deutschlands, welcher mit seiner großen Promenade viel zu bieten hat.

2. Die Speicherstadt: Sie wurde erst 2015 zum Weltkulturerbe ernannt und das zurecht. Der weltgrößte Lagerhauskomplex ist in drei Abschnitte unterteilt, in denen es einiges zu entdecken gibt.

3. Die Planten un Blomen: Die 47 Hektar große Parkanlage im Zentrum Hamburgs bietet öffentliche Theatervorstellungen für Kinder, Wasserlichtkonzerte und Musikdarbietungen.

Hessen
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1. Der Bergpark Willhelmshöhe: Er ist 2,4 Quadratkilometer groß und dadurch der größte Bergpark Europas. Das UNESCO-Weltkulturerbe bietet die Kasseler Wasserspiele, den Herkules, das Schloss Wilhelmshöhe und die Löwenburg.

2. Das Museumsufer: In Frankfurt am Main gibt es eine Ansammlung von 15 Museen, die Ausstellungen zu den verschiedensten Bereichen anbieten. Hier ist von angewandter Kunst bis zu Architektur alles dabei.

3: Das Niederwalddenkmal: Das Denkmal soll an die Gründung des Deutschen Reichs 1871 nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges erinnern. Neben dem beeindruckenden Aufbau gibt auch noch die Weinlagen des Rüdesheimer Berges zu bestaunen.

„Mit Leipzig, Erfurt und Rostock dominieren drei ostdeutsche Städte die Verkaufsentwicklungen im Zehn-Jahres-Rückblick“, stellt Jacopo Mingazzini, Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters Accentro fest. Zuspruch bekommt der Trend auch von einer Untersuchung von TLG Immobilen und Wüest und Partner, die den Bedarf an Büroflächen in den kommenden fünf Jahren in mittelgroßen Städten analysiert haben. Leipzig landet hier nach Hannover auf Platz zwei, Dresden auf Platz vier.

Das Beispiel Chemnitz zeigt hingegen, dass ganz sicher nicht alle Städte in Ostdeutschland boomen. Zwar schafft es der bis dato Dauerletzte in diesem Jahr, sich auf den Vorletzten Platz vorzuarbeiten. Ein großer Sprung nach vorn ist das freilich nicht. Als Listenletzter wurden die Sachsen von Gelsenkirchen abgelöst. Duisburg landet auf dem drittletzten Rang.

Auch wenn Völpel vom HWWI nicht von einem echten Verlierer sprechen will, schließlich seien alle Städte im Ranking gewachsen und hätten Fortschritte gemacht, ihre Attraktivität zu steigern. Über eine Tatsache kann dies aber nicht hinwegtäuschen: Im Wettbewerb um kluge Köpfte und damit dem Potenzial für Produktivität hinken sie Städten wie München, Leipzig oder Frankfurt weit hinterher.

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