Statistik von LBS-Research
Große regionale Unterschiede bei Baukosten

In Bayern zahlen Bauherren fast 1 500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, in Sachsen-Anhalt dagegen weniger als 1 000 Euro. Dies geht aus einer aktuellen Statistik von LBS-Research hervor.

Begründen ließen sich diese Differenzen nicht einfach mit einem allgemeinen Ost-West- und Nord-Süd-Preisgefälle. Auch die enormen standortbedingten Preisunterschiede für Grundstücke seien ebenso wenig allein für die stark differierenden Hauspreise verantwortlich wie die regionalen Unterschiede bei den Lohnkosten, heißt es in der Studie.

Die Baukosten hängen den Angaben zufolge auch stark von den unterschiedlichen Ansprüchen der Bauherren an Bauaufwand und Ausstattungsniveau zusammen, erläutern die Experten. So lägen die durchschnittlichen Baukosten im Saarland bei immerhin rund 1 330 Euro pro Quadratmeter. Etwas günstiger ist das Bauen in Baden-Württemberg - obwohl dort das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen mehr als zehn Prozent über dem des Saarlandes liegt. Ein weiteres Beispiel: Das durchschnittliche Baukostenniveau für neue Einfamilienhäuser ist in Niedersachsen mit 1 019 Euro günstiger als in Brandenburg (1 038 Euro).

Ebenfalls große regionale Unterschiede gibt es bei den durchschnittlichen Hausgrößen. Am großzügigsten wird im Saarland gebaut: Dort ist ein neues Einfamilienhaus im Schnitt 151 Quadratmeter groß und kostet knapp über 200 000 Euro. Am genügsamsten sind Bauherren in Mecklenburg-Vorpommern. Die durchschnittlich 114 Quadratmeter großen Häuser kosten dort 116 000 Euro.

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