Steigende Bettenzahl auch im Luxussegment
Immer mehr Sterne am Hotelhimmel

7  660 Euro zahlte die Dresdner Bank für vier Übernachtungen von Ex-Bundesbankpräsident Ernst Welteke und dessen Familie im Berliner Hotel Adlon am Pariser Platz. Über das Preisgefüge und die wirtschaftliche Situation der Luxushotellerie in der Hauptstadt sagt diese folgenreiche Rechnung allerdings wenig. Rein statistisch gesehen, hätten die Weltekes für diesen Betrag im letzten Jahr einen knappen Monat in Berlin logieren können. Und nicht etwa in einer Pension in Moabit oder Schöneberg, sondern in einem Vier- oder Fünf- Sterne-Hotel in bester Lage.

HB, DÜSSELDORF. In dieser Hotel-Kategorie kostete im Jahr 2003 laut aktuellem Hotel-Markt-Bericht des Maklerhauses Jones Lang LaSalle (JLL) ein Zimmer in der Hauptstadt im Mittel 130,49 Euro. Gegenüber dem Vorjahr sank der durchschnittliche Zimmerpreis damit um 11,2 Prozent.

Trotz dieses deutlichen Rückgangs sind die Berliner Hotels der Vier- und Fünf- Sterne-Kategorie aber immer noch Spitzenreiter unter den untersuchten deutschen Städten. Im europäischen Maßstab rangieren Berlins Luxus-Hotels allerdings eher in der Schnäppchen- Abteilung. Zum Vergleich: In London – der Stadt mit den höchsten Preisen – kostet die vergleichbare Übernachtung im Schnitt 300,34 Euro.

Sicherlich nicht nur wegen der relativ vergleichsweise niedrigen Zimmerpreise erfreut sich Berlin nach zwei Jahren des Besucherrückgangs wieder wachsender Beliebtheit bei Städtetouristen. Die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) zählte für das Jahr 2003 knapp fünf Millionen Gäste aus dem In- und Ausland und 11,33 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber 2002.

Dieser Zuwachs spiegelt sich auch in der um zwei auf 63,4 Prozent gestiegenen durchschnittlichen Zimmerauslastung aller Hotelbetriebe wider. Für den Bereich der Luxus-Hotels registrierte JLL gar ein Plus von vier Prozentpunkten auf 64,8 Prozent.

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