Stetiger Zuzug
Berliner Immobilenmarkt boomt

Immer mehr Menschen zieht es zum Leben und Arbeiten nach Berlin. Die Bauträger und Vermieter in der Hauptstadt freut das. Doch die steigende Nachfrage nach Wohnraum sehen nicht alle positiv.
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BerlinNoch vor wenigen Jahren war das ehemalige Reichspostverteilzentrum in der Scharnhorststraße in Berlin-Mitte eine heruntergekommene, leerstehende Gewerbeimmobilie im Niemandsland des ehemaligen Grenzbereichs. Jetzt aber verwandelt sich der Gebäudekomplex aus dem 19. Jahrhundert in ein edles Wohnhaus mit 120 Wohnungen, die der Bauträger Sanus für durchschnittlich 4000 Euro pro Quadratmeter an Kapitalanleger und Selbstnutzer verkauft.

Trotz des für Berliner Verhältnisse stolzen Preises rechnet Sanus-Vorstand Marc Wiese mit einer regen Nachfrage. Dabei setzt er nicht zuletzt auf die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes, die direkt neben dem ehemaligen Postzentrum in die Höhe wächst und in der künftig etwa 4000 Neu-Berliner arbeiten werden.

Die Geheimdienstler aus Pullach sind nicht die Einzigen, die für eine Belebung der Nachfrage und damit für steigende Mieten und Kaufpreise auf dem Berliner Wohnungsmarkt sorgen. Seit 2005 wächst die Einwohnerzahl der Stadt wieder; allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres registrierte das Statistische Amt einen Bevölkerungszuwachs um 17.000 Personen oder 0,5 Prozent. Noch stärker ist die Zunahme der für die Wohnungsnachfrage entscheidenden Haushaltszahl: Heute gibt es in Berlin rund 130.000 Haushalte mehr als vor zehn Jahren.

Hinzu kommt, ergänzt Einar Skjerven, Chef der Fondsgesellschaft Industrifinans, dass „die gewachsene Urbanität und das internationale Flair“ der deutschen Hauptstadt viele hochqualifizierte Menschen aus anderen Städten anlocken. Und schließlich leisten sich immer mehr vermögende Personen aus dem Ausland einen Zweit- oder Drittwohnsitz an der Spree. „Berlin ist hip“, sagt Jörg Schwagenscheidt, Vorstand des Wohnungsunternehmens GSW.

Erfreulich für Bauträger und Vermieter: Laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens CBRE und der GSW stiegen die Mieten von in Inseraten angebotenen Wohnungen zuletzt innerhalb eines Jahres um 4,5 Prozent. Sogar auf 7,9 Prozent beziffern die Analysten von Jones Lang Lasalle die Zunahme der Angebotsmieten.

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  • Berlin mag ja billig sein, aber zu Leben gehört mehr dazu.
    Dank verfehlter Politik knallt es JEDEN TAG in Berlin,
    Brandstifter zünden Autos und Häuser an, in den U Bahnen werden jeden Tag Menschen zusammengeschlagen, etc... Siehe http://www.tagesspiegel.de
    Im Winter brechen auch noch die Bahnen vom BVG zusammen.
    Berlin ist nicht sexy, es ist lebensgefährlich, erst recht mit schwäbischen Dialekt.

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