Stiftung Warentest rät zur rechtzeitigen Anschlussfinanzierung
Anschlussfinanzierung: Mit der Bank verhandeln

Wenn die Zinsbindung eines Baukredits abläuft, sollten sich Immobilieneigentümer rechtzeitig um die Anschlussfinanzierung kümmern. Wer sich gut informiert, mit der Bank verhandelt oder gar das Kreditinstitut wechselt, kann Geld sparen. Und das nicht zu knapp.

DÜSSELDORF. Wenn die Zinsbindung eines Baukredits abläuft, sollten sich Immobilieneigentümer rechtzeitig um die Anschlussfinanzierung kümmern. Dies rät die Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest. Denn oftmals böten Banken ihren Kunden Anschlusskredite zu schlechten Konditionen.

Wer sich gut informiert, mit der Bank verhandelt oder gar das Kreditinstitut wechselt, kann demnach Geld sparen. Und das nicht zu knapp. Zwischen 0,18 bis 1,46 Prozentpunkte Zinsen konnten Wechsler günstiger finanzieren. Im Schnitt brachte ein Bankwechsel bei einer durchschnittlichen Kreditsumme von 96.000 Euro laut der Untersuchung eine Ersparnis in Höhe von 6.000 Euro. Von besonders hohen Zinsvorteilen hätten vor allem Hauseigentümer profitiert, die von ihrer Hausbank zu einem Internet-Vermittler wechselten.

Wichtige Voraussetzung für eine optimale Anschlussfinanzierung sei ein guter Überblick über die aktuellen Hypothekenzinssätze. Es lohne sich fast immer, schon vor den Verhandlungen mit der alten Bank Angebote von günstigen Instituten einzuholen. Spätestens dann, wenn der Bank klar sei, dass ihr Kunde nicht um jeden Preis die Treue hält, steige ihre Verhandlungsbereitschaft, glauben die Tester.

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