Strategien für Begünstigte
Immobilien-Erbe: Geld sparen mit der richtigen Strategie

Alljährlich werden in Deutschland rund 400.000 Immobilien vererbt. Für die Begünstigten stellt sich dann häufig die Frage: was tun mit Haus und Grund. Eine langfristige finanzielle Planung ist sinnvoll, rät die BHW-Bausparkasse.

HB DÜSSELDORF. Alljährlich werden in Deutschland rund 400.000 Immobilien vererbt. Für die Begünstigten stellt sich dann häufig die Frage: was tun mit Haus und Grund. Denn drei Viertel der Erben sind zwischen 44 und 65 Jahre alt und haben oft schon eine selbst genutzte Immobilie. Die geerbte ist häufig zu klein oder zu weit entfernt vom Wohn- und Arbeitsort.

Immer mehr Erben entschließen sich deshalb zu einem Verkauf, berichtet die BHW-Bausparkasse. Die Finanzspritze hat für manche den Vorteil, dass damit das Darlehen für die eigene Immobilie vorzeitig getilgt werden kann. Doch bisweilen erbt eine Erbengemeinschaft - zum Beispiel Geschwister – eine Immobilie und einer will diese selbst nutzen. In diesem Fall müssen die Mit-Erben ausgezahlt werden. Hier ist eine langfristige finanzielle Planung sinnvoll, rät die BHW.

Eine weitere Möglichkeit: Die geerbte Immobilie wird vermietet. Dem Eigentümer muss allerdings klar sein, dass dies mit vielfältigen Pflichten verbunden ist, mahnen die Experten der BHW. Dies reiche von der Auswahl der richtigen Mieter über die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen bis hin zu eventuellen rechtlichen Schwierigkeiten. Angehende Vermieter müssen sich deshalb darüber bewusst sein, dass dieses Vorhaben viel Zeit und Energie beansprucht.

Wer seinen Nachfahren ohnehin seine Immobilie vererben will, sollte noch zu Lebzeiten über eine Schenkung nachdenken. Denn dies ist mit Steuervorteilen verbunden, denn eine Schenkungssteuer fällt erst an, wenn bestimmte Freibeträge überschritten werden. Derzeit können beispielsweise Eltern an ihre Kinder alle zehn Jahre 205.500 Euro steuerfrei verschenken, wobei eine Immobilie laut BHW vom Fiskus in der Regel nur mit 50 bis 60 Prozent des Marktwertes angesetzt wird. Wenn Großeltern ihren Enkeln Vermögen schenken, gilt nur ein Freibetrag von 51.200 Euro.

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