Studenten Bafög-Wohnpauschale reicht meist nicht für die Miete

Eine Wohnkostenpauschale von 250 Euro, ein WG-Zimmer für 570 Euro: So sieht die Realität für Studierende laut einer aktuellen Untersuchung beispielsweise in München aus. Das Moses-Mendelssohn-Institut übt Kritik.
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Die Bafög-Wohnkostenpauschale reicht einer aktuellen Untersuchung des Moses-Mendelssohn-Instituts zufolge oft nicht aus, um die tatsächlich anfallenden Mieten zu bezahlen. Quelle: dpa
Studenten suchen Wohnung

Die Bafög-Wohnkostenpauschale reicht einer aktuellen Untersuchung des Moses-Mendelssohn-Instituts zufolge oft nicht aus, um die tatsächlich anfallenden Mieten zu bezahlen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bafög-Wohnkostenpauschale von 250 Euro für Studierende reicht nach einer aktuellen Untersuchung bei weitem nicht für die durchschnittliche Monatsmiete. Schon ein Platz in einer Wohngemeinschaft kostet laut Studie des Moses-Mendelssohn-Instituts in Kooperation mit dem Immobilienportal „WG-Gesucht.de“ derzeit im Schnitt 353 Euro (2016: 349 Euro). Teuerster Standort ist München mit 570 Euro vor Frankfurt am Main (450 Euro). Wer in den Hochschulstädten eine Wohnung für sich allein mieten will, muss noch mehr bezahlen.

Das Institut geht davon aus, dass die Durchschnitts-Bestandsmieten aus der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zu niedrig angesetzt sind. Dabei würden nämlich „zu einem erheblichen Teil auch Angaben der Studenten einfließen, die seit mehreren Jahren in der gleichen Unterkunft leben oder die durch soziale Kontakte – etwa zu ausziehenden Kommilitonen – günstig an eine Wohnung gekommen sind“.

Das sind die besten Universitäten der Welt
Platz 10: University of Chicago
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Auf dem zehnten Platz liegt die im 19. Jahrhundert gegründete Universität von Chicago, der John D. Rockefeller 1890 mit einem 600.000 Dollar Darlehen Starthilfe gab. Berühmt sind vor allem die Institute für Wirtschaftswissenschaften und Physik, denen jeweils mehrere Nobelpreisträger entstammen. Den Platz im Ranking teilt sich Chicago mit...

Platz 10: University of California, Berkeley
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...der Universität von Kalifornien, Berkeley. Berkeley ist dabei der älteste Campus der „University of California“, die sich tatsächlich aus einer Vielzahl staatlicher Universitäten zusammensetzt. Berkeley ist außerdem die bekannteste und angesehenste der Hochschulen, die Titelsammlung spricht für sich: 72 Nobelpreisträger studierten dort, sechzehn Elemente des Periodensystems wurde in Berkeley oder von Absolventen entdeckt. Auch sportlich ist die Universität herausragend, sie brachte bisher 105 Goldmedaillengewinner hervor.

Platz 9: ETH Zürich
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Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ist die einzige nicht-britische europäische Universität im Ranking. 1855 als Eidgenössisches Polytechnikum gegründet, gehört sie mittlerweile zu den führenden technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten der Welt. Die ETH selbst nennt 21 Nobelpreisträger, die mit der Universität „in Verbindung standen oder stehen“. Der wohl berühmteste darunter: Der Entdecker der Relativitätstheorie, Albert Einstein.

Platz 8: Imperial College London
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Das Imperial College in London ist nicht nur eine Elite-Uni – es ist eine Super-Elite-Uni und Mitglied der legendären G5-Universitäten in England, den führenden Hochschulen des Landes. Die Universität verfügt über drei Fakultäten, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin, ergänzt durch eine Business School für Wirtschaftswissenschaften. Das Imperial College brachte bisher 14 Nobelpreisträger hervor, darunter den Entdecker des Penicillins, Alexander Fleming, und Literaturnobelpreisträger H. G. Wells.

Platz 7: Princeton University
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Die private Princeton Universität ist mit einem Gesamtvermögen von rund 21 Milliarden US-Dollar eine der reichsten Universität der Welt, bei knapp 7000 Studenten ist ihr pro-Kopf Vermögen weltweit das Höchste. Princeton ist auch eine der ältesten Universitäten der USA, gegründet 1746 als „College of New Jersey“. Zu den berühmtesten Absolventen der Hochschule gehören neben über 40 Nobelpreisträgern unter anderem Michelle Obama und Jeff Bezos, Gründer von Amazon.

Platz 6: Harvard University
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Harvard ist mit dem Gründungsdatum 1636 die älteste Universität der USA und mit einem Stiftungsvermögen von nach eigenen Angaben 37,6 Milliarden Dollar die reichste Universität der Welt. Mit der Universität in Verbindung stehende Personen sammelten bisher 47 Nobelpreisträger und 48 Pulitzer Preise. Zudem brachte Harvard bislang 32 Staatsoberhäupter hervor, darunter auch der amtierende US-Präsident Barack Obama, sowie sein Vorgänger George W. Bush.

Platz 5: Massachusetts Institute of Technology
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Das Massachusetts Institute of Technology, besser bekannt unter seinem Kürzel MIT, liegt nicht nur in seiner Platzierung im Ranking, sondern auch räumlich in unmittelbarer Nachbarschaft der Harvard Universität. Das MIT war die erste technische Hochschule, die auch Sozial- und Geisteswissenschaften in seine Ingenieursausbildung mit einbezog. Sie ist bekannt für seine hohen Anforderungen in Verbindung mit einer einer antiautoritären Kultur. Nicht weniger als 85 Nobelpreisträger sind mit der Universität verbunden, die Studenten schon früh aktiv in die Forschung einbindet und zu einer Wiege der Computertechnik und modernen Digitalisierung geworden ist.

Institutsdirektor Stefan Brauckmann sagte: „Studierende, die in der bisher fremden Hochschulstadt noch nicht vernetzt sind und deshalb auf dem freien Markt suchen, zahlen häufig wesentlich mehr.“ Die teilweise in den 70er oder 80er Jahren errichteten Wohnheime könnten nur begrenzt weiterhelfen: „Da solche subventionierten Unterkünfte für nicht einmal jeden zehnten Studierenden zur Verfügung stehen, ist die Platzvergabe gerade in Städten mit einem hohen Gefälle zwischen Wohnheimpreisen und den Neuvermietungspreisen mit unkalkulierbaren Wartelisten verbunden.

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  • dpa
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