Tipps für den Vermieter bei Ausfall der Miete
Mieter zahlt nicht: Was zu tun ist

Zahlt der Mieter unpünktlich oder gar nicht, so stellt dies einen schweren Verstoß gegen die mietvertraglichen Pflichten des Mieters dar, berichtet der Immobilienverband Deutschland (IVD). Der Verband hat einige Ratschläge zusammengestellt, was Vermieter gegen säumige Mieter unternehmen können.

Es gehört zu den Hauptpflichten des Mieters, pünktlich zum Monatsanfang die Miete zu zahlen. In der Regel ist das spätestens der dritte Werktag im Monat. Zahlt der Mieter unpünktlich oder gar nicht, so stellt dies einen schweren Verstoß gegen die mietvertraglichen Pflichten des Mieters dar, der schwere Konsequenzen haben kann, berichtet der Immobilienverband Deutschland (IVD). Der Verband hat einige Ratschläge zusammengestellt, was Vermieter gegen säumige Mieter unternehmen können.

Schnell reagieren

Stellt der Vermieter das Ausbleiben der Zahlung fest, so sollte er schnell reagieren. Denkbar sind nicht nur Nachlässigkeit oder Zahlungsschwierigkeiten des Mieters, sondern möglicherweise auch technische Probleme wie etwa Fehlbuchungen. Für die künftige Zahlungsmoral des Mieters sei es nach Einschätzung des IVD gut, wenn dieser den Eindruck gewinnt, dass der Vermieter akribisch auf den korrekten Eingang der Mietzahlung achtet.

Miete meist am Monatsanfang fällig

Bei neueren Mietverträgen, die nach dem 1. September 2001 (neues Mietrecht) abgeschlossen wurden, ist der Mieter in Zahlungsverzug, wenn er die Miete nicht spätestens am dritten Werktag eines Monats im Voraus entrichtet. Bei Altmietverträgen reicht es, wenn die Miete zum Monatsende gezahlt wird - sofern vertraglich nichts anderes vereinbart wurde.

Ein kleines Detail: Häufig steht in Mietverträgen, dass für die Rechtzeitigkeit der Zahlung der Eingang beim Vermieter entscheidend ist. Ist allerdings vertraglich nichts vereinbart, ist der Tag maßgeblich, an dem der Mieter das Geld abschickt.

Spätestens nach einer Woche Verzug sollte der Mieter handeln und eine Mahnung mit Fristsetzung an den Mieter versenden. Häufig bewege nach IVD-Erfahrungen bereits die Androhung eines gerichtlichen Mahnverfahrens den Mieter zur Zahlung des ausstehenden Betrags. Reagiert der Mieter jedoch nicht auf das Schreiben, kann der Vermieter beim Amtsgericht Antrag auf das gerichtliche Mahnverfahren stellen. Sofern der Mieter keinen Widerspruch einlegt, erhält der Vermieter nach Ablauf einer Frist einen vollstreckbaren Titel: Damit kann er innerhalb der nächsten 30 Jahre seine Mietschulden eintreiben.

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