Tool der Woche: So hilft der Staat bei der Miete

Tool der Woche
So hilft der Staat bei der Miete

Die Mieten in Deutschland steigen und steigen. Das setzt vor allem Haushalten mit geringeren Einkommen zu. Wer wenig verdient und viel Miete zahlt, kann vom Staat Wohngeld beantragen. Für wen es sich lohnt.
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DüsseldorfOliver und Susanne Schmidt müssen gut haushalten: Seit das Ehepaar sein zweites Kind bekommen hat, bleibt Susanne zu Hause und Oliver verdient allein. Etwa 2100 Euro brutto bringt ihm sein Job bei einem Betrieb im Monat ein. Nach Abzügen bleiben davon noch rund 1650 Euro zum Leben. In einer Kleinstadt wäre das ein ordentliches Gehalt – doch die Familie lebt in München, der teuersten Stadt Deutschlands. 800 Euro warm kostet sie ihre kleine Wohnung, fast die Hälfte von Olivers Nettogehalt.

Junge Familien, in denen nur einer verdient, Rentner, Auszubildende oder Studenten: Sie alle kämpfen mit geringen Einkommen, die die steigenden Mieten kaum mehr auffangen können. Vor allem eine steigende Nachfrage in Ballungsregionen drückt das Mietniveau kontinuierlich nach oben. Im Durchschnitt zahlen die Deutschen heute 3,8 Prozent mehr Miete als noch 2010.

Wer vergleichsweise zur Miete wenig verdient, hat unter Umständen Anspruch auf einen staatlichen Mietzuschuss, das sogenannte Wohngeld. Es berechnet sich nach einer mehr oder minder komplexen Formel, die neben Einkommen und Miete auch die Anzahl der Familienmitglieder berücksichtigt.

Verschiedene Mietstufen staffeln zudem die Höchstmieten, die auf die eigene Miete angerechnet werden. Wer wissen möchte, ob ihm Wohngeld zusteht, allerdings keine Lust hat aufs Tabellenwälzen, kann den Wohngeld-Rechner von Handelsblatt Online zu Rate ziehen.

Der Zuschuss beträgt umso weniger, je mehr ein Haushalt verdient. Die Schmidts mit ihren 1650 Euro netto bekommen monatlich lediglich 80 Euro zur Miete dazu. Bis zu 400 Euro kann es jedoch für eine Familie geben, bei der monatlich unter 750 Euro aufs Konto fließen.

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Kein Wohngeld für Bafög-Empfänger

Kommentare zu " Tool der Woche: So hilft der Staat bei der Miete"

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  • naja, wenn man natürlich von autochtonen deutschen bebeitungsgebühren für einen B-Schein einsammelt, obwohl längst klar ist, dass die B-Wohnungen nur friedfertige hochausgebildete facharbeiter aus gläubigen ländern bekommen, dann hat man ja geld übrig.

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