20 Millionen Mieter erhalten in diesen Tagen per Post die Aufstellung ihrer Nebenkosten. Aufreger sind programmiert: Denn häufig werden mehr Posten abgerechnet als erlaubt. Mieter sollten die Schreiben genau checken.

Kommentare

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  • Schade liebes Handelsblatt, dass Sie sich auf das polemische Niveau der Bildzeitung herablassen .. Ihnen sollte bewusst sein, das 2/3 der deutschen Mietwohnungen von Privatpersonen (wobei die Mehrzahl weniger als 3 Wohnung Ihr Eigentum nennt) vermietet werden - diesem Personenkreis vorsätzlich Betrug zu unterstellen, der sich bei der Nebenkostenabrechnung absichtlich bereichern möchte, hat wohl Nichts mehr mit seriöser Berichterstattung zu tun.

    Artikel dieser Art führen dazu, dass die Mieter aufgestachelt werden, bewusst die Konfrontation mit dem Vermieter zu suchen und Zahlungen nicht zu leisten (obwohl Sie dazu verpflichtet sind). Leittragende sind die Vermieter, die meist eine Auseinandersetzung - obwohl oftmals die Kritik an der Nebenkostenabrechnung unbegründet ist - scheuen und sich auf einen Vergleich einigen. Mietervereine mit unverschämten Schriftwechsel (z.B. Zitat "grob fehlerhafte Abrechnung" wegen eines Betrages in Höhe von 13,52 wegen einer Emmissionsmessung) tragen ihr Übriges dazu bei ...
    Somit sind die Mieter die eigentlichen Kriminellen, die auf dies Art und Weise Ihre Nebenkosten zu drücken versuchen ... und wer sagt denn, dass der Vermieter so wie ich zukünftig weiter in finanzielle Vorleistung z.B. durch den Einkauf großer Mengen Heizöl zu günstigen Preisen --> zum Wohle der Mieter gehen muss.

  • Alle Jahre wieder:

    Jedes Jahr wird die Mär der angeblich falschen Nebenkostenabrechnung wiederholt, die suggeriert das Vermieter böhse Menschen seien. Ich wundere mich warum das HB auch noch in diese Tröte vom Mieterbund hinein tutet. Eine seröse Berichterstattung sieht anders aus.

    Die vom Mieterbund immer wieder ausgegebene Parole ist ungefähr so zutreffend wie
    'Jede 2. Steuererklärung ist falsch' ,

    Fehler können schon in der Abrechnung sein, aber wenn dann liegt es an der vom Gesetzgeber
    verursachten Komplexität der Abrechnung, die dazu führt das formale Fehler leicht pasieren können. Nicht aber wie in Ihrem Artikel unterstellt in betrügerischer Absicht.

    Berichten Sie doch mal über die Vorschriften bei der NK Abrechnung . Dann könnte die Schlagzeile vieleicht mal lauten:

    'Unnötig komplexe Vorschriften führen zu fehlerhaften NK Abrechnungen. '

    Wenn Sie darüber kritisch berichten würden wie komplex die Abrechnung mittlerweile ist, dann würde das eine breite Leserschaft interessieren.

    Grüsse


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