Trotz der schleppenden Nachfrage
Branche sieht Trendwende auf Büroflächen-Markt

Nach einer langen Durststrecke bei gewerblichen Immobilien äußert sich die Immobilienbranche nun wieder wieder zuversichtlicher.

HB MÜNCHEN. Trotz der schleppenden Nachfrage bei Büroräumen und Leerstandsquoten von rund zehn Prozent in deutschen Großstädten sei ein Wendepunkt erreicht, erklärten Branchenvertreter am Dienstag zum Auftakt der Fachmesse Expo Real in München.

„Die Situation der Branche hellt sich auf“, sagte Messeleiter Eugen Egetenmeir vor Journalisten. Auch der Chef der Hypothekenbank Eurohypo, Bernd Knobloch, äußerte sich verhalten optimistisch: „Das ausländische Interesse am deutschen Immobilienmarkt wächst.“ Nach der Boomphase der 1990er Jahre würden Stadtplaner, Projektentwickler, Investoren und gewerbliche Nutzer heute realistischer und vorsichtiger denken, fügte er hinzu.

Knobloch beklagte die deutsche Wirtschaftsmentalität, die auch im Bereich der gewerblichen Immobilien ein Glas Wasser eher halb leer als halb voll sehe. „Während in amerikanischen Großstädten Leerstandsquoten von über zehn Prozent als normal betrachtet werden, spricht man hierzulande gleich von einer Krise,“ sagte der Vorstandsvorsitzende der Eurohypo. Dennoch gab Knobloch zu bedenken, dass der Markt für Gewerbeimmobilien vor allem von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland abhänge. „Über die generellen Konjunkturaussichten will ich hier aber nicht spekulieren“, sagte Knobloch. Die Eurohypo ist Deutschlands größte Hypothekenbank und ist aus der Fusion der Hypothekentöchter der Deutschen Bank, der zur Allianz gehörenden Dresdner Bank und der Commerzbank entstanden.

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