Verbraucher & Service
Gerechte Heizkostenverteilung auch bei Ablesefehler

Die Heizkosten unter Mietern können nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs auch bei einem Ablesefehler am Messgerät gerecht aufgeteilt werden.

HB BERLIN. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund hin.

Nach Ansicht des BGH können in diesen Fällen die Heizkosten zum Beispiel anhand der Vergleichswerte aus den Vorjahren berechnet werden, wie es heißt. Alternativ sei die Ermittlung des Wärmeverbrauchs auch dadurch möglich, dass die Differenz zwischen der Raumtemperatur von 20 Grad und der jeweiligen Außentemperatur im Laufe eines Jahres errechnet werde. Eine einseitige Kürzung der Heizkosten durch den Mieter sei nicht zulässig.

(Aktenzeichen BGH:
VIII ZR 373/04)

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