Verbraucher ziehen klassische Anlageprodukte vor
Absicherung wichtiger als Vermögensaufbau

In der momentanen Wirtschaftslage ist die Besitzstandswahrung wichtiger als der Vermögensaufbau. Dies ist ein Schlüsselergebnis einer aktuellen Studie der Kasseler Finanzberatungsgesellschaft Plansecur.

DÜSSELDORF. Im Rahmen der Studie wurden 260 Finanzberater nach ihren Empfehlungen für die Altersvorsorge und weiteren Aspekten der privaten Vermögensbildung befragt. Dabei klafft eine erhebliche Lücke zwischen den Anlagestrategien der Verbraucher und den Empfehlungen der Finanzexperten, wie die Umfrage zutage gefördert hat. So setzt die Hälfte der Verbraucher auf "klassische Bankprodukte" wie Sparpläne, während die Hälfte der Fachleute eher zu Aktienfonds rät. Zu den weiteren von Verbraucherseite bevorzugten Anlageformen gehören (Mehrfachnennungen waren erlaubt): Bausparverträge (42 Prozent), Rentenfonds (40 Prozent), Lebensversicherungen (39 Prozent) und Offene Immobilienfonds (37 Prozent).

Der klaren Anlageempfehlung der Experten zu Aktienfonds folgen nur gut ein Viertel (26 Prozent) der Verbraucher. Die Anschaffung von Immobilien, von einem guten Drittel (34 Prozent) der Experten bevorzugt, steht nicht einmal bei einem Fünftel (18 Prozent) der Verbraucher auf der Tagesordnung. Hingegen empfehlen die Finanzberater neben Aktienfonds (50 Prozent) vor allem: Aktien (39 Prozent), Lebensversicherungen (34 Prozent), Immobilien (34 Prozent), Offene Immobilienfonds (26 Prozent) und Bausparverträge (11 Prozent).

Die Studie zeigt eine ganze Reihe merklicher Änderungen in der von Experten empfohlenen Vermögensstrategie gegenüber der Studie 2003. So raten derzeit nur noch 39 Prozent der Experten zum Kauf von Einzelaktien, vor einem Jahr waren es noch 53 Prozent. 50 Prozent befürworten in der momentanen Lage eher Aktienfonds. Hingegen ist die Zustimmung zu Immobilienfonds im gleichen Zeitraum von 37 auf 26 Prozent gefallen, bei Immobilien ist sogar ein Absacken von 53 auf 34 Prozent zu verzeichnen. Rentenfonds haben von 18 auf 20 Prozent leicht zugelegt, während die Experten Lebensversicherungen von 41 auf 34 Prozent heruntergestuft haben. Bausparverträge legen im Expertenspiegel von 8 auf 11Prozent zu (» www.plansecur.de).

Quelle: Creditreform Nr.09 vom 01.09.2004 Seite 042

Weitere Infos: » www.creditreform.de

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