Vermietungsdatenbank für Deutschland
Mietpreise einzelner Straßenzüge jetzt online

Mit der Vermietungsdatenbank der DID Deutsche Immobilien Datenbank werden erstmals in der Geschichte des deutschen Immobilienwesens die Mietpreise einzelner Straßenzüge und sogar Häuserblocks transparent.

Teilnehmer können am Bildschirm online auf einer unterlegten Detailkarte die für sie interessante Lage bestimmen, die hinterlegten Daten herunterladen und vielfältige Analysen durchführen. Das gilt sogar für mehrere polygone Flächen auf den Stadtkarten. Schon heute verfügt die DID-Vermietungsdatenbank über Daten in einer Menge und Tiefe, wie sie bislang in Deutschland noch nie zusammengeführt wurden.

Die Vermietungsdatenbank der Deutschen Immobilien Datenbank ist die Lösung für mehr Transparenz bei Mieterträgen und Vertragskonditionen von Büro- und Handelsimmobilien. Ihr Ziel ist eine umfassende Abbildung des Vermietungsgeschehens auf dem Bürosektor in allen deutschen Ballungsgebieten. Jetzt kommt lokale und regionale Kompetenz durch die Teilnahme von Makler- bzw. Immobilienberatungsgesellschaften hinzu, die Daten liefern und im Gegenzug die komplexe Datensammlung nutzen können.

Rund 100 Standorte können in acht Nutzungsarten bereits analysiert werden. Die Top-5-Standorte mit jeweils rund 1000 bis 1700 Büro-Mietverträgen sind Frankfurt/Main, Hamburg, Düsseldorf, München und Berlin. Die meisten Daten gibt es von Frankfurt: 38 Mio. Euro Monats-Mieteinnahmen sind hier datenmäßig aufbereitet. Bei Handelsimmobilien liegen zwischen 210 und 520 Mietverträge aus Hamburg, Berlin, München, Frankfurt/Main und Kiel vor.

Inzwischen beteiligt sich ein Dutzend großer Marktteilnehmer am Dateninput. Mit den laufend aktualisierten Datenbeständen der DID Deutsche Immobilien Datenbank bilden sie die Grundlage für die Vermietungsdatenbank. Jetzt sind Erweiterungen geplant, wie Projektleiter Justus Vollrath auf der Expo Real berichtete. Dazu zählen neben zusätzlichen Reports insbesondere die Umsetzung einer Mieterrisiko-Analyse, die Bonitätsrisiken von Mietern aufzeigen wird. Ziel ist die Bewertung von Portfoliorisiken, die sich aus Mietvertragslaufzeit, der Höhe der vertraglich vereinbarten Mietzahlungen und dem Zahlungsverhalten des Mieters ergibt.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 29.11.2004

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