Versicherungen
Eigenheim unter Wasser

Der Klimawandel wird zur Gefahr für Hauseigentümer. Die meisten Hausbesitzer unterschätzen die Gefahr von Starkregen, doch der Keller steht schneller unter Wasser als gedacht. Wie sich Hausbesitzer gegen die Gefahren schützen können.

DÜSSELDORF. Selbst im Mai sind extrem starke Regenfälle in Deutschland häufiger geworden, wie jüngste Warnungen belegen. Wenn dann plötzlich mehr als fünf Liter Regen innerhalb von fünf Minuten pro qm auf ein Haus prasseln, steht der Keller schneller unter Wasser als gedacht. Gegen dieses Risiko schützt eine gute Wohngebäudeversicherung - aber nur, wenn zusätzlich eine Elementarversicherung abgeschlossen wurde.

Die wenigsten Hausbesitzer schützen sich jedoch bisher gegen die schon spürbaren Folgen des Klimawandels. In Deutschland unterschätzten die Menschen vor allem die Bedeutung des Starkregens, warnt Ergo-Vorstand Christian Diedrich. Dieses Risiko sei vergleichbar mit Feuer, werde aber in den Gebäudeversicherungen bundesweit nur etwa in zehn Prozent der Verträge abgesichert.

Die klassische Wohngebäudeversicherung kostet ein paar hundert Euro im Jahr. Im Standardvertrag sind Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichert. Selbst der seltene Fall eines Flugzeugabsturzes auf das Haus ist im Versicherungsvertrag oft enthalten, nicht jedoch die inzwischen viel konkretere Gefahr wolkenbruchartiger Regenfälle mit einem entsprechenden Rückstau im Kanalisationssystem.

Mit einer zusätzlichen Elementarversicherung wären Eigentümer allerdings auch gegen Schäden am Haus oder den Verlust des ganzen Gebäudes durch Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch, Erdbeben, Erdsenkung, Schneedruck und Vulkanausbruch gesichert. "Sie ist für alle Hausbesitzer zweckmäßig", rät der Branchenverband GDV in einer Broschüre.

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