Viele positive Vorzeichen sprechen für den Erwerb von Immobilien
Hauskauf ist so günstig wie nie

Kleine Zinsen, sinkende Kaufpreise – jetzt ist der Zeitpunkt, eine Immobilie zu kaufen.

Sie gehören in jedes ausgewogene Depot: Immobilien. Neben Aktien, Festverzinslichem und Spareinlagen zählen sie zu den Bestandteilen eines langfristig orientierten Portfolios. Der einfachste Weg, Haus und Grund ins Depot zu holen, ist der Kauf von Immobilienfonds. Doch viele Anleger denken bei der Altersvorsorge auch darüber nach, wie und wo sie im Alter wohnen wollen oder ob sie ihre Rente mit Mieteinnahmen aufbessern sollten. Während sich Wertpapiere schon mit einem Mausklick kaufen und verkaufen lassen, schrecken viele vor dem scheinbar komplizierten Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses zurück.

Der Staat gewährt Steuervorteile

Aber: Immobilien zu kaufen war noch nie so einfach wie heute. Die Zinsen sind auf einem historisch niedrigen Niveau, und auch die Preise sind in den vergangenen Jahren von einem Allzeithoch auf teilweise erschwingliche Beträge gesunken. Zudem ist das Angebot umfangreich. Sogar der Staat zahlt Immobilienkäufern noch Zuschüsse, wenn sie das Haus selbst nutzen – und der Fiskus gewährt Steuervorteile, wenn der Käufer ein denkmalgeschütztes Haus erwirbt und saniert.

Wer eine Immobilie erwerben will, muss entscheiden, ob er sie selbst nutzen oder zunächst vermieten will. Im ersten Fall bekommt er derzeit noch die Eigenheimzulage. Dieser Zuschuss wird acht Jahre lang in jährlichen Raten ausgezahlt und bringt einer Familie mit zwei Kindern 22 800 Euro. Allerdings gehen alle Experten davon aus, dass die Zulage in der kommenden Legislaturperiode gestrichen wird – unabhängig vom Wahlausgang.

Kassensturz steht am Anfang

Vor der Finanzierung sollte ein „Kassensturz“ stehen: Vom verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen sollten alle laufenden Ausgaben abgezogen und der für die Finanzierung verfügbare Restbetrag errechnet werden. Vorsicht: Neben Zinsen und Tilgung muss der künftige Hauseigentümer Nebenkosten (Steuern, Müllabfuhr, Verwalterhonorare und Hausgeld) sowie Geld für die Instandhaltungen zurücklegen.

Die günstigsten Zinsen bieten Online-Banken. Beim Konditionenvergleich sollte man den Banken eine monatliche Rate sowie eine Zinsbindungsdauer vorgeben. Die Bank, die den höchsten Kreditbetrag auszahlt und dem Schuldner die geringste Restschuld am Ende der Laufzeit zusichert, ist die günstigste.

Wer seine Immobilie selbst nutzt, sollte möglichst schnell möglichst viele Schulden tilgen, mindestens zwei Prozent im Jahr. Auch jährliche Sondertilgungen sollte die Bank zulassen. Wer die Immobilie vermietet, sollte die Tilgung aussetzen und stattdessen in einen Fonds einzahlen. Der Hintergrund: Die Kreditzinsen können mit den Mieteinnahmen verrechnet werden, die Steuern sind geringer.

Mietzinshäuser bringen in Deutschland Renditen von 5,5 Prozent. In Berlin sind es sieben Prozent, „wegen des Risikoaufschlags“, so Feri-Marktexperte Thorsten Schilling.

Quelle: News vom 18.08.2005 Seite 22

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