Vor Immobilienblase
Hauspreisanstieg in London schürt Angst

Die Häuserpreise in und außerhalb von London steigen, zuletzt um mehr als 25 Prozent. Der IWF stellte bereits ein erhöhtes Risiko für eine Immobilienblase im Land fest. Mit den Preisen steigt auch die Sorge weiter.
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LondonDer rasante Anstieg der Häuserpreise in London treibt die Sorge vor einer Immobilienblase in Großbritannien. In der Hauptstadt schossen die Preise in den vergangenen drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 25 Prozent nach oben, wie aus Zahlen des Baufinanzierers Nationwide am Mittwoch hervorging. Das war der höchste Anstieg seit 1987. Der Preis für ein typisches Anwesen in London habe erstmals 400.000 Pfund (rund 500.000 Euro) erreicht, sagte Nationwide-Ökonom Robert Gardner.

Damit sind Häuser in der Millionen-Metropole mehr als doppelt so teuer wie in den übrigen Teilen des Landes. Doch auch außerhalb Londons müssen die Briten mehr Geld für eine Immobilie auf den Tisch legen. Insgesamt lagen die Häuserpreise in Großbritannien im Juni knapp zwölf Prozent höher als im Vorjahr. Dies ist der größte Anstieg seit Anfang 2005. Zuletzt hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) vor einer Immobilienblase im Land gewarnt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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