Wenn der Handwerker unsauber gearbeitet hat
Bei Pfusch rechtzeitig beschweren

Wer unzufrieden mit den Arbeiten eines Handwerkers ist, sollte sich sofort beschweren, damit Garantiefristen nicht verstreichen. Aber auch bei später entdeckten Mängeln bestehen noch Chancen auf Erfolg der Reklamation.

Werden direkt bei der Abnahme von Handwerkerarbeiten Mängel entdeckt, kann der Auftraggeber eine Frist von zwei Wochen zur Nachbesserung setzen. Diese Aufforderung sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein verschickt werden, rät die Zeitschrift „Ökotest“ in ihrer August-Ausgabe. Bis zur Nachbesserung müsse der Kunde nicht zahlen.

Viele Mängel werden jedoch erst später offenbar. Dann ist der Zeitfaktor wichtig: Liegt ein Werkvertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vor, gelte die gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei, im Fall von Arbeiten am Bauwerk von fünf Jahren. Haben Handwerker und Kunde die Leistung nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) vereinbart, betrage die Gewährleistungspflicht je nach Arbeit zwei bis vier Jahre.

Quelle: News vom 18.08.2005 Seite 22

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