Wohnbaubeginne fallen
Schlechte Nachrichten vom US-Immobilienmarkt

Die US-Konjunktur erholt sich, die Fed sieht sogar den Arbeitsmarkt in einem leichten Aufwärtstrend. Am Immobilienmarkt trübt sich die Stimmung allerdings ein: Die Zahl der Baubeginne ist im Februar eingebrochen.
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Washington

Die Lage am US-Immobilienmarkt hat sich im Februar unerwartet stark eingetrübt. Die Zahl der Wohnbaubeginne brach aufs Jahr hochgerechnet um 22,5 Prozent auf 479.000 ein, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Das ist der stärkste Einbruch seit März 1984. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 570.000 gerechnet. Für Januar wurde die Zahl der Wohnbaubeginne auf 618.000 von den ursprünglich gemeldeten 596.000 revidiert.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Eigenheime fiel um 8,2 Prozent; aufs Jahr hochgerechnet lag die Zahl der genehmigten Anträge mit 517.000 so niedrig wie nie zuvor. Die Zahl ist ein Barometer für den zukünftigen Häuserbau und lag deutlich niedriger als von Volkswirten mit 570.000 erwartet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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