Wohnsitz im Ausland
Eigenheimzulage gibt es auch nachträglich

Wer in Deutschland arbeitet und Steuern zahlt, aber in einem Eigenheim im EU-Ausland wohnt, hat jetzt nachträglich Anspruch auf Eigenheimzulage. Das entschied der Europäische Gerichtshof.

HB NÜRNBERG. Die Eigenheimzulage wurde zwar abgeschafft, aber einige Immobilienbesitzer können sie jetzt noch nachträglich beantragen, berichten die Experten des Immobilienportals Immowelt.de. Wer in Deutschland arbeitet und dort auch Steuern zahlt, aber bis Ende 2005 eine selbstgenutzte Immobilie im EU-Ausland erwarb, kann auch nachträglich die staatliche Förderung erhalten.

Das so genannte Eigenheimzulagegesetz sah zwar vor, dass diese Personengruppe außen vor bleiben sollte. Doch der Europäische Gerichtshof hat diese Regelung jetzt als nicht mit EU-Recht vereinbar gekippt (Az.: C-152/05). Grund: Durch diese Einschränkung seien die Niederlassungsfreiheit wie auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU eingeschränkt worden.

Viele Menschen aus grenznahen Regionen, die bis Ende 2005 eine Immobilie im EU-Ausland kauften und als Berufspendler zwischen dem Nachbarstaat und Deutschland hin- und herfahren, können also noch die Eigenheimzulage für den verlorenen Zeitraum beantragen. Eine Familie mit zwei Kindern könne so insgesamt knapp 23 000 Euro Fördergelder vom Staat kassieren, so die Immobilienexperten.

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