Wohnungen in Spanien
Goldman bietet nicht auf Madrid-Mietshäuser

Goldman Sachs und Blackstone bieten wohl doch nicht auf Wohnungen in Madrid. Auch andere Bieter sollen sich aus der Auktion um 1458 Wohneinheiten zurückgezogen haben. Der Mietpreis lag bei über 67 Millionen Euro.
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MadridBlackstone, Goldman Sachs und andere Bieter haben sich offenbar aus der Auktion von 1458 Wohneinheiten in Spanien zurückgezogen. Damit bleiben die Liegenschaften weiter unverkauft, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen gegenüber Bloomberg News. Die Regionalregierung von Madrid hat den Kreisen zufolge bis zur Frist am 22. November keine verbindlichen Angebote für das Portfolio erhalten, das 22 Wohnsiedlungen in und um Madrid enthält.

Mindestens sieben Unternehmen hätten im Vorfeld Interesse am Kauf der Immobilien signalisiert, sagte eine der Personen, die namentlich nicht genannt werden wollte. Der geforderte Mindestpreis bei der Auktion betrug den Angaben zufolge 67,2 Millionen Euro. Die Immobilien, die unter den Hammer kommen sollten, seien zu 94 Prozent belegt und die Ausfallquote belaufe sich auf 21 Prozent.

Ein Sprecher der Madrider Regionalregierung stand nicht umgehend für eine Stellungnahme zur Verfügung. Goldman-Sprecherin Sophie Bullock und Blackstone-Sprecher Andrew Dowler wollten keinen Kommentar abgeben.

Blackstone hatte in den USA 40.000 Wohnimmobilien für 7,5 Milliarden Dollar erworben. Im Juli vereinbarte die größte Private- Equity-Firma der Welt mit der Stadt Madrid den Kauf von 18 Apartmenthäusern für 125,5 Millionen Euro.

Goldman Sachs und die Madrider Private-Equity-Firma Azora Capital SL beschlossen im August, fast 20 Prozent mehr als den geforderten Mindestpreis für 32 Projekte im Sozialen Wohnungsbau zu zahlen. Verkäufer war damals die Regionalregierung der spanischen Hauptstadt.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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