Wohnungs-Vermittlungsgesetz definiert klare Regeln
Vorsicht vor überzogenen Makler-Forderungen

Nicht jeder, der eine Wohnung zur Miete vermittelt, darf dafür auch eine Gebühr kassieren. Es gibt klare Regeln, die im Wohnungs-Vermittlungsgesetz niedergeschrieben sind, wie die ING-Diba-Bank in ihren Informationen für kritische Bankkunden betont.

Danach gilt: Kassiert werden darf nur, wenn ein Mietvertrag zustande gekommen ist. Dann dürften Makler höchstens zwei Netto-Kaltmieten plus 16 Prozent Mehrwertsteuer nehmen. "Und sie dürfen nicht selbst Eigentümer der vermittelten Wohnung oder mit diesem eng verbandelt sein - zum Beispiel über gemeinsame Firmen oder als Verwalter der Wohnung."

Häufig versuchten allerdings Makler, die Gesetze zu umgehen: "Sie verlangen schon vor der Unterschrift unter dem Mietvertrag Vorschüsse, Kostenerstattungen, Einschreib- oder Reservierungsgebühren. Doch all das ist nur zulässig, wenn es in einem gesonderten Vertrag mit dem Kunden vereinbart ist." Es reiche nicht, wenn der Makler nur auf das Kleingedruckte in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen verweise.

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