Wohnungskonzern

Vonovia lockt mit steigender Dividende

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Aktie: Die Analysten sind sich einig
Das sind die teuersten Städte weltweit
Platz 10: Singapur
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Die Studie stellt Budget und Quadratmeterpreis in Relation. Wo leben Mieter mit einem Wohnbudget von 1500 Dollar dennoch auf engstem Raum? In Singapur zum Beispiel gibt es für 1500 Dollar schlappe 42 Quadratmeter.

Quelle: „RentCafe“

Platz 9: Stockholm
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Wohnen in der schwedischen Hauptstadt ist kein Schnäppchen. In Stockholm kostet der durchschnittliche Quadratmeter einer Mietwohnung 38,54 Dollar. Für 1500 Dollar im Monat kann man hier ganze 39 Quadratmeter sein Zuhause nennen. Doch es geht noch deutlich teurer...

Platz 8: Boston
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...zum Beispiel in Boston. Die Stadt in Massachusetts belegt Platz acht in diesem Mietpreis-Vergleich. Ein Quadratmeter Mietwohnraum kostet hier monatlich im Schnitt stolze 44,99 Dollar.

Platz 7: Genf
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47,36 Dollar – so teuer ist der Quadratmeterpreis für eine Mietwohnung in Genf. Im weltweiten Ranking bringt das Rang sieben. Wer hier monatlich 1500 Dollar aufbringen kann, lebt im Schnitt auf rund 32 Quadratmetern. Eine andere Stadt in der Schweiz ist aber noch teurer.

Platz 6: Hongkong
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Die fünfteuerste Metropole der Welt ist Hongkong. Die Stadt liegt im Land mit der größten Bevölkerung, dementsprechend fehlt dort auch Wohnraum. Für viel Geld bekommt man hier eine verhältnismäßig kleine Mietwohnung: Der Quadratmeterpreis in Hongkong liegt bei 50,27 Dollar. Das gilt auch für...

Platz 5: Paris
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...die „Stadt der Liebe“, die „Stadt der Mode“ – Paris hat viele Namen, doch auch seinen Preis. Um in der französischen Hauptstadt wohnen zu können, sind im Schnitt über 50 Dollar pro Quadratmeter nötig.

Platz 4: San Francisco
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Lebensqualität hat ihren Preis, so kann man es auch ausdrücken. Wer in unmittelbarer Nähe zur Golden Gate Bridge wohnen möchte, zahlt für einen Quadratmeter Wohnraum 51,13 Dollar. Ein stolzer Preis, der aber noch nicht für die Top Drei reicht.

Buch sagt offen, dass er keine bedeutenden Zukäufe plant, weil ihm die Preise in den deutschen Städten zu hoch geworden sind. Im kommenden Jahr geht Buch sogar von einem leicht schrumpfenden Portfolio aus. Vonovia will sich auf die 30 größten Ballungsgebiete fokussieren und plant Verkäufe in Regionen, die nicht dazu zählen. Diese lägen beispielsweise in Ostdeutschland.

Mit einem sinkenden Portfoliowert ist deshalb aber nicht zu rechnen. Einerseits liegt das am anhaltenden Immobilienboom in Deutschland: Obwohl der Bestand der Bochumer in diesem Jahr kaum gewachsen ist, ist dessen Wert im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent deutlich gestiegen. Das liegt weiter über dem deutschen Mittel, das laut dem Immobiliendienstleister JLL bei rund acht Prozent liegt.

Die übermäßig hohen Wertzuwächse führt Buch auf seine Investitionen in Sanierungen und Aufstockungen zurück. In diesem Jahr soll sich das Budget dafür auf knapp eine Milliarde Euro belaufen. Besonders stolz ist er auf die modulare Bauweise, mit der er Neubau günstig forcieren will und bestehende Gebäude aufstockt. Wer einmal gesehen habe, wie ein Modul per Kran auf ein Gebäude einschwebt, begreife, was dies für ein bewegender Moment sei – ganz ähnlich wie die „Hochzeit“ in der Autofertigung, also dann, wenn Antriebsteile und Karosserie verschmolzen werden. Die von Buch gewählte Metapher erklärt auch, was er vorhat: mit Standardisierungen Kosten senken und den eigenen Bestand aufwerten.

Die Investitionsoffensive in diesem Jahr soll kein Einzelfall bleiben. „Ich gehe fest davon aus, dass wir jedes Jahr eine Milliarde Euro investieren können“, sagt Buch und erwartet, dass er dieses Volumen zehn Jahre lang wird durchhalten können.
Aktionäre aber müssen nicht um ihre Gewinnbeteiligung fürchten. Schon jetzt stellt der Vonovia-Chef eine Dividendenerhöhung um 20 Cent auf 1,32 Euro je Aktie in Aussicht. Sie soll auf der nächsten Hauptversammlung im Mai beschlossen werden.

Das dürfte die Fantasien der Analysten zumindest nicht ausbremsen. Schon jetzt sind sie überaus positiv der Vonovia gegenüber gestimmt: Von 38 Analysten, die den Konzern bewerten, raten 17 zum Kauf, elf zum Halten. Kein einziger empfiehlt, sich von der Aktie zu trennen.

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