Wohnungsverkäufe brechen ein
Keine Käufer für Luxus-Immobilien in New York

Manhattan ist ein Ort des Luxus, die Immobilienpreise kannten jahrelang nur eine Richtung: nach oben. Doch die Finanzkrise macht vor New York nicht Halt. Zurzeit warten in Manhattan rund 350 Wohnimmobilien mit einem Preis von mehr als zehn Mio. Dollar auf einen Käufer.

HB NEW YORK. Die Wirtschaftskrise hat jetzt auch den seit Jahren boomenden Immobilienmarkt in New York erreicht. Im ersten Quartal 2009 brach die Zahl der Wohnungsverkäufe in Manhattan um 60 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein, berichtete die "New York Times" am Donnerstag unter Hinweis auf mehrere Marktberichte. Besonders betroffen sind Luxusimmobilien. "In den vergangenen drei Jahren hieß es: je größer, desto besser", zitiert die Zeitung die Maklerin Dolly Lenz. "Jetzt sind die Schlüsselworte kleiner, lebenswert und bezahlbar."

Derzeit sind allein in Manhattan 350 Wohnungen und Stadthäuser auf dem Markt, die mehr als zehn Mio. Dollar (7,5 Mio. Euro) kosten, und der Bestand steigt. Nach derzeitiger Lage würde es sechs Jahre dauern, bis das gesamte Angebot an den Mann gebracht ist, sagen die Experten. Der Durchschnittspreis für Wohnungen im Besitz einer Aktiengesellschaft, eine in New York besonders populäre Rechtsform, sank um fast ein Viertel (24 Prozent).

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