Zukäufe geplant
Gagfah und Nileg kooperieren für IPO

Die vom gleichen Investor übernommenen Immobilienfirmen Gagfah und Nileg wollen enger zusammenarbeiten und so die Voraussetzungen für einen Börsengang schaffen.

HB DÜSSELDORF. Die beiden zur US-Investmentgesellschaft Fortress gehörenden Unternehmen aus Essen und Hannover teilten am Donnerstag mit, dazu sollten zunächst Management- und Organisationsstrukturen aufeinander angepasst werden. Die Geschäftsführungen sollten identisch besetzt werden. Die Unternehmen sollen sich auf den Ankauf, die Bewirtschaftung und den Verkauf von Wohnimmobilien konzentrieren. „Mit dieser Zusammenarbeit sollen die Voraussetzungen für den Börsengang einer noch zu gründenden übergeordneten Holding geschaffen werden“, hieß es.

Die beiden Immobilienfirmen verfügen den Angaben zufolge über rund 110.000 Mietwohnungen im gesamten Bundesgebiet. Durch Zukäufe soll die Zahl der Wohnungen auf 150.000 ansteigen. Die neue Immobiliengruppe solle so ausgerichtet werden, „dass sie auch weitere Wohnungsgesellschaften aufnehmen kann“.

Fortress hatte die Gagfah 2004 von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) übernommen. Die bis dahin der NordLB gehörende Nileg wurde im September von Fortress geschluckt. 2004 hatte Gagfah nach eigenen Angaben einen Jahresüberschuss von 58,7 (Vorjahr: 53,3) Millionen Euro erzielt. Die Gagfah hatte im März angekündigt, spätestens 2007 an die Börse gehen zu wollen.

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