Zuschüsse vom Bundesumweltministerium
Energiesparen beim Sanieren

Noch nie waren die Heizkosten so hoch wie heute. Wer neu baut, sollte sein Energiekonzept deshalb von Anfang an auf einen Mix aus konventioneller Heizung mit Solar-, Bio- oder Erd-Energie ausrichten, raten Experten. Auch Besitzer von älteren Gebäuden können die Heizkosten kontrollieren.

Noch nie waren die Heizkosten so hoch wie heute - und Experten prognostizieren weitere Preisaufschläge im kommenden Winter. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, sich über geeignete Maßnahmen zum Energie-Sparen im Haus Gedanken zu machen, meint der Verband Privater Bauherren (VPB).

Wer heute neu baut, sollte sein Energiekonzept deshalb von Anfang an auf einen Mix aus konventioneller Heizung mit Solar-, Bio- oder Erd-Energie ausrichten, raten die Experten. Doch auch Besitzer von älteren Gebäuden können die Heizkosten unter Kontrolle halten. Zwei Drittel aller bestehenden Häuser seien nach wie vor wahre Energieschleudern, mahnt der VPB. Jetzt im Sommer ist die ideale Zeit, um ein Haus energetisch zu modernisieren.

Dabei sollten Hausbesitzer nicht übereilt vorgehen. Jedes Haus sei ein komplexes, in sich geschlossenes bauphysikalisches System.

Wer dort wahllos eingreife, könne dieses System ungewollt zum Schlechteren verändern. Werde beispielsweise das Haus von außen gedämmt, geht zwar keine Wärme mehr verloren. Es kann aber auch keine äußere Wärmestrahlung mehr genutzt werden. Mit dicken Dämmschichten wird das Haus systematisch abgeschottet, nicht nur gegen Kälte, sondern auch gegen die kostenlose Sonnenwärme, mahnt der VPB. In solchen Fällen könne es sich lohnen, auch über wärmespeichernde Materialien nachzudenken, raten die Fachleute. Diese könnten in der Energiebilanz unter Umständen wesentlich mehr Energie sparen also so manche unsachgemäß angebrachte Dämmschicht.

Um die Heizkosten nachhaltig zu senken, lohnt sich der nachträgliche Einbau einer Solarwärmeanlage. Sechs Quadratmeter Fläche reichen aus, um den Warmwasserbedarf eines Vier-Personen-Haushaltes im Jahresdurchschnitt zu 60 Prozent zu decken. Größere Kollektorflächen können zudem die Heizung unterstützen.

Energie einsparende Renovierungen werden übrigens durch zahlreiche Förderprogramme unterstützt: Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Einbau von Solaranlagen sowie Wärmedämmmaßnahmen durch zinsgünstige Kredite. Und vom Bundesumweltministerium gibt es Zuschüsse von bis zu 135 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche.

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