Zwangsversteigerung verhindern: Unterm Hammer

Zwangsversteigerung verhindern
Unterm Hammer

Mehr als 92.000 Immobilien kamen im vergangenen Jahr unter den Hammer. Doch nicht immer, wenn ein Bauherr in finanzielle Nöte gerät, muss eine Zwangsversteigerung die Konsequenz sein. Sie lässt sich oft vermeiden.

Die ING Diba-Direktbank hat einige Tipps zusammengetragen, wie der verlustreiche Zwangsverkauf vermieden werden kann:

Gespräch mit der Bank: Falsch ist es, den Kopf in den Sand zu stecken. Besser: Mit der finanzierende Bank das Gespräch suchen und prüfen, ob und unter welchen Bedingungen die finanzielle Belastung noch tragbar ist.

Tilgungsspielräume prüfen: Wer mehr als standardmäßig ein Prozent tilgt, sollte mit der Bank über eine Reduzierung des Tilgungssatzes sprechen. Bei einer Absenkung um ein Prozent liegt die Monatsrate bei einem 150.000-Euro-Darlehen um 125 Euro niedriger. Wer schon seit vielen Jahren ein Darlehen treu bedient, hat möglicherweise Spielraum. Bei einer ursprünglichen Anfangstilgung von einem Prozent verlagern sich bei Annuitätendarlehen Zins- auf Tilgungsanteile mit der Zeit - die aktuelle Tilgung liegt höher als die ursprüngliche. In diesem Fall ist eine Tilgungs- und damit Ratensenkung sinnvoll - die Restlaufzeit des Darlehens verlängert sich allerdings entsprechend.

Teilweise Vermietung: Bei großzügig gebauten Eigenheimen ist oft eine teilweise Vermietung möglich.

Ratenstundung: Bei kurzfristigen Engpässen können Eigenheimbesitzer mit ihrer Bank über eine Ratenstundung verhandeln. Dies kann aber nur eine Lösung sein, wenn ein Ende der finanziellen Durststrecke absehbar ist. Ist dies nicht der Fall, kann eine Stundung zur gefährlichen Sackgasse werden, da aufgebaute Zahlungsrückstände dem Kreditnehmer schnell über den Kopf wachsen.

Schnell reagieren: Ist die Situation ausweglos, so heißt es: schnell reagieren. Die einzig richtige Entscheidung lautet dann, die Immobilie so schnell wie möglich zu verkaufen. Wer den Absprung rechtzeitig schafft, erzielt häufig auf dem freien Markt einen höheren Preis als bei einer Zwangsversteigerung.

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