10. April angepeilt
Wacker plant Börsengang vor Ostern

Am Montag vor Ostern will Wacker Chemie aus München an die Börse gehen.

HB FRANKFURT. Die Zeichnungsfrist werde voraussichtlich am kommenden Freitag (31. März) beginnen und bis zum 7. April laufen, teilte Wacker Chemie im am Freitag veröffentlichten Verkaufsprospekt mit. Die Preisspanne soll am 30. März veröffentlicht werden. Die Erstnotiz sei für den 10. April geplant. Wacker-Vorstandschef Peter-Alexander Wacker hatte bisher nur von der Woche vor Ostern als Termin gesprochen. Wacker Chemie dürfte der bisher größte Börsengang in Deutschland in diesem Jahr werden.

Zum Handel im Prime Standard zugelassen werden sollen 52,15 Mill. Wacker-Stammaktien. Davon hält die Familie von Peter-Alexander Wacker über zwei Gesellschaften 82 Prozent, knapp drei Prozent liegen bei Morgan Stanley, daneben hält das Unternehmen 15 Prozent eigene Aktien. Die Wacker-Familiengesellschaft, die allein 55,6 Prozent hält, will beim Börsengang keine Anteile abgeben. Die Familie will Finanzkreisen zufolge insgesamt wenig mehr als 25 Prozent des Grundkapitals an die Börse bringen.

Der Erlös aus dem Börsengang soll bei bis zu einer Milliarde Euro liegen. Die beratenden Banken hätten den Unternehmenswert von Wacker auf 3,5 bis mehr als vier Mrd. Euro taxiert, hieß es zuletzt in den Kreisen. An die Börse begleitet wird das Spezialchemieunternehmen von den Koordinatoren Morgan Stanley und UBS sowie von BNP Paribas, ABN Amro, HBSC Trinkaus, der HVB (Hypovereinsbank) und der Bayerischen Landesbank.

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