37-fach überzeichnet
Anleger reißen sich um Sunline

Die Aktien des Börsenaspiranten Sunline sind etwa 37-fach überzeichnet. Der Börsengang an sich ist aber bei weitem kleiner als bei anderen Solartechnikfirmen.

HB FRANKFURT. Die federführende Baader Wertpapierhandelsbank bezifferte am Donnerstag das Volumen auf 1,5 Millionen Aktien zuzüglich einer Platzierungsreserve von 200 000 Aktien. Davon seien 80 Prozent institutionellen Investoren und 20 Prozent privaten Anlegern zugeteilt worden. Die Zeichnungsfrist war am Vortag abgelaufen.

Die Solartechnikfirma hatte die Aktien zum Stückpreis von 5,30 Euro angeboten und nimmt mit den Börsengang so rund 9 Millionen Euro ein. Damit ist der Börsengang von Sunline deutlich kleiner als der der Konkurrenten Ersol und Q-Cells. Die beiden Solarfirmen hatten dreistellige Millionen-Beträge mit dem Gang an den Kapitalmarkt eingesammelt.

Die Erstnotiz plant Sunline für den 20. Oktober. Angestrebt wird die Notierung im Freiverkehr in Frankfurt und Berlin-Bremen sowie in dem neuen Marktsegment M:access der Münchener Börse.

Im vorbörslichen Handel beim Brokerhaus Lang & Schwarz wurden die Sunline-Titel zuletzt mit 6,50 bis 7,00 Euro gehandelt.

Mit den Einnahmen aus der Aktienplatzierung will Sunline den Schuldenstand reduzieren und das Geschäft mit Solaranlagen ausbauen. Für 2005 peilt die Gesellschaft aus Fürth bei Nürnberg einen Umsatzanstieg auf 44,7 Millionen Euro von 33 Millionen Euro im Vorjahr an. Vor Zinsen und Steuern solle der Gewinn auf 2,3 Millionen Euro mehr als verdreifacht werden.

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