3D-Drucker-Hersteller
SLM Solutions startet Börsengang

Die Lübecker SLM Solutions, Hersteller von 3D-Druckern, schicken sich an, den ersten Börsengang in Deutschland in diesem Jahr zu vollziehen. Auch andere Kandidaten stehen bereits in den Startlöchern.
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FrankfurtDer erste Börsengang in Deutschland in diesem Jahr nimmt Formen an. Die Lübecker SLM Solutions, ein Hersteller von 3D-Druckern, bietet von Montag an Aktien für bis zu 238 Millionen Euro an, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. 75 Millionen Euro davon sollen SLM selbst für die Finanzierung des Wachstums zufließen. Der Löwenanteil des Erlöses geht aber an den mit 57 Prozent beteiligten Finanzinvestor DPE Deutsche Private Equity, der den Großteil seiner Beteiligung abgeben will, und an den Firmengründer Hans-Joachim Ihde. 61,5 Prozent der Anteile sollen nach dem für den 9. Mai geplanten Börsendebüt in Frankfurt in Streubesitz sein. Organisiert wird der Börsengang federführend von Credit Suisse und der Deutschen Bank.

Die Preisspanne für die Papiere liegt bei 18 bis 23 Euro. Angeboten werden bis zu 11,2 Millionen Aktien, davon maximal 4,17 Millionen aus einer Kapitalerhöhung. SLM Solutions baut Maschinen zum „selektiven Laserschmelzen“ (SLM). Dabei wird ein Pulver mit Hilfe von Laserstrahlen geschmolzen.

Damit lassen sich beliebige dreidimensionale Bauteile und Formen herstellen, die bisher nur gefräst oder gegossen werden konnten - von der Zahnkrone bis hin zu Einspritzdüsen für Flugzeug-Triebwerke. Mit dem Erlös will das Unternehmen auf Einkaufstour gehen, etwa um einen Metallpulver-Hersteller zu kaufen, wie SLM-Vorstandschef Markus Rechlin der Nachrichtenagentur Reuters gesagt hatte. Auch das Vertriebsnetz soll ausgebaut werden.

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