4SC
Gelungenes Biotech-Börsendebüt

Die Aktien der bayerische Biotechnologiefirma 4SC sind bei ihrem Debüt an der Börse über den Preis in der letzten vorbörslichen Finanzierungsrunde gestiegen.

HB FRANKFURT. Die im Prime Standard der Frankfurter Börse notierten 4SC-Aktien wurden am Donnerstag in der Spitze mit 4,49 Euro gehandelt. Der Kurs lag damit sechs Prozent über den 4,24 Euro, die Wagniskapitalgeber und institutionelle Investoren bei der jüngsten Finanzierungsrunde bezahlt hatten. An der Börse sind 4SC zufolge rund 25 Prozent des Grundkapitals frei handelbar, was rund 2,4 Millionen Aktien entspricht. Die übrigen Papiere, die bei Risikokapitalfinanziers - allen voran Deutsche Venture Capital (DVC) und 3i - liegen, unterlägen Haltefristen von bis zu 24 Monaten.

Auf eine Kapitalerhöhung hatte Vorstandschef Ulrich Dauer im Zusammenhang mit der Börsennotierung verzichtet. „Auf Grund unseres Geschäftsmodells haben wir nicht den typischen Kapitalbedarf eines Biotech-Unternehmens“, hatte Dauer Reuters gesagt. Die 1997 gegründete Gesellschaft aus Martinsried bei München ist auf die Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Krebs und Entzündungen spezialisiert. Der Börsenneuling verfügt nach eigenen Angaben über 44 Millionen Euro Eigenkapital.

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