85 Euro als Stopp-Loss-Marke nutzen: Allianz-Aktie findet bei 100 Euro massive Unterstützung

85 Euro als Stopp-Loss-Marke nutzen
Allianz-Aktie findet bei 100 Euro massive Unterstützung

Die Aktien der Allianz werden nach dem Abschluss ihrer aktuellen Korrekturbewegung aus technischer Sicht wieder interessant. Nach einem von hohen Volumen bestätigten Ausverkauf Ende März 2003 haben sich Allianz-Titel in einem soliden Aufwärtstrend zeitweise verdreifacht. Damit ist die Aktie aus markttechnischer Sicht „heiß gelaufen“ und hat zuletzt zu einer Korrektur angesetzt.

FRANKFURT/M. Als erstes, fast erreichtes, Kursziel ergibt sich für die Gegenbewegung das Ausbruchsniveau der Aktien aus dem Dezember 2003 bei rund 100 Euro. Hier hatte sich seit Oktober 2002 ein Widerstand ausgebildet. Mit der Überwindung dieser Hürde im Dezember wandelte sich der ehemalige Widerstand aus technischer Sicht zur Unterstützung. Zusammen mit dem Boden der zeitweiligen Handelsspanne bei 75 Euro beginnt bei 100 Euro eine massive Unterstützungszone für die Aktien.

Ein zweites Kursziel resultiert aus dem 38,2 %-Fibonacci-Retracement bei 85 Euro. Die Fibonacci-Theorie geht davon aus, das Bewegungen um bestimmte Prozentsätze korrigiert werden. Ein zuvor starker Anstieg wie bei den Allianz-Aktien um 72 Euro impliziert ein minimales Korrekturziel um 38,2%.

Eine Korrektur auf 100 bzw. 85 Euro würde eine markttechnisch bereinigte und charttechnisch viel versprechende Situation hervorbringen. Gegen eine nachhaltige Trendwende spricht bisher das durchschnittliche Volumen. Erhöhte Umsätze wären als deutlicheres Warnzeichen anzusehen und signalisierten die Verteilung der Aktien von „cleveren Investoren“ auf die breite Masse (Distributionsphase). Dies wären Anzeichen für den Beginn eines neuen (Abwärts-)trends.

Es ergibt sich eine positive Situation, wenn die Aktien nach dem Rückzug auf das Ausbruchsniveau und der erfolgreichen Verteidigung der Unterstützungszone eine Wiederaufnahme des positiven Trends gelingt. Das Chartbild ist dann als umgekehrte Kopf-Schulter-Formation zu interpretieren, die vom typischen Verlauf des Handelsvolumens bestätigt wird. Hieraus resultiert mittelfristiges Potenzial bis 160 Euro. Das Kursziel errechnet sich aus dem Abstand vom Tiefpunkt der Umkehrformation (Scheitel bei 40 Euro) bis zum Ausbruchsniveau (Nackenlinie bei 100 Euro). Die Differenz von 60 Euro wird zur Ermittlung des Kursziels nach oben abgetragen. Das positive Chartbild würde sich aber mit dem Unterschreiten der Unterstützungen ab 85 Euro schlagartig eintrüben. Somit sollten Anleger Positionen unterhalb dieser Zone mit Stopp-Loss-Orders absichern.

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