Aktien
ABB sehr fest an SMI-Spitze - Einigung mit Asbest-Klägern

ABB-Aktien haben am Montag nach einer Einigung im Asbest-Verfahren deutlich zugelegt. Der Technologiekonzern einigte sich mit den Asbestklägern in den USA bei den Forderungen gegen die Tochtergesellschaften Combustion Engineering (CE) und Lummus Global auf einen Vergleich.

dpa-afx ZÜRICH. ABB-Aktien haben am Montag nach einer Einigung im Asbest-Verfahren deutlich zugelegt. Der Technologiekonzern einigte sich mit den Asbestklägern in den USA bei den Forderungen gegen die Tochtergesellschaften Combustion Engineering (CE) und Lummus Global auf einen Vergleich. Wie das Schweizer Unternehmen am Montag in Zürich mitteilte, verpflichte sich ABB zur Zahlung von weiteren 232 Mill. Dollar.

Das ABB-Papier verteuerte sich gegen 11.30 Uhr um 5,90 Prozent auf 7,54 Schweizer Franken, während der Swiss-Market-Index (SMI) um 0,28 Prozent auf 5 913,80 Punkte vorrückte.

Mark Diethelm, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB), hob die ABB-Aktie in einer ersten Reaktion von "Marktgewichten" auf "Übergewichten". Der Experte bewertete die Einigung als unerwartet raschen Schritt mit einem sehr positiven Ausgang für ABB. Der zusätzliche fixe Betrag von 232 Mill. Dollar bewege sich deutlich unter den von der ZKB erwarteten Kosten von 600 Mill. Dollar. Damit werde das Risikoprofil von ABB "erheblich reduziert". Die ZKB rechnete mit einem Kurspotenzial von mehr als 15 Prozent.

Vontobel-Analyst Panagiotis Spiliopoulos ging davon aus, dass das rasche Handeln von Konzernchef Fred Kindle mit Erleichterung aufgenommen werde. Er beließ den ABB-Titel auf "Market Perform".

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