Absage des Börsengang wäre verheerendes Signal
Große Fonds ordern keine Postbank-Aktien

Nach dem Ende der Zeichnungsfrist für die Postbank-Aktien hat der Post-Konzern am Freitagabend mit der Auswertung der Orders für die Papiere des Börsenkandidaten begonnen.

HB DÜSSELDORF. „Die Zeichnungsfrist ist beendet“, sagte ein Sprecher des Mutterkonzerns Deutsche Post. Zur Nachfrage nach den Postbank-Aktien äußerte er sich nicht. Die Post prüfe nun die Bücher und werte auch die Nachfrage aus dem Ausland aus, hieß es in Finanz- und Bankenkreisen. Am Samstag wollten dann Konzernvorstände mit den beteiligten Banken - darunter die federführenden Institute Deutsche Bank und Morgan Stanley - beraten. Dabei soll zunächst eine Bilanz der Nachfrage nach den Aktien gezogen werden. Unklar war aber noch, wann die Ergebnisse der Zeichnung veröffentlicht würden.

Die Zeichnungsfrist endete am Freitag um 18.00 Uhr, der Ausgabepreis sollte nach der ursprünglichen Planung am Sonntag verkündet werden. In Banken- und auch in Finanzkreisen hieß es, Veränderungen der Konditionen werde es nicht geben. Der Börsengang könne nur noch durchgezogen oder abgesagt werden. Eine Entscheidung wurde spätestens am Sonntag erwartet.

Seite 1:

Große Fonds ordern keine Postbank-Aktien

Seite 2:

Seite 3:

Seite 4:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%