Aktien
adidas-Salomon sehr fest - Zahlen besser als erwartet

Die Aktien von adidas-Salomon haben sich am Montag nach Vorlage unerwartet guter Zahlen für das erste Quartal an die Dax-Spitze gesetzt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien von adidas-Salomon haben sich am Montag nach Vorlage unerwartet guter Zahlen für das erste Quartal an die Dax-Spitze gesetzt. Das Papier von Europas größtem Sportartikelkonzern stieg gegen 9.15 Uhr um 2,39 Prozent auf 122,95 Euro, während der Leitindex Dax um 0,64 Prozent auf 4 211,17 Punkte vorrückte.

Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) sprach von "sehr guten Zahlen". Auch habe sich der Ausblick verbessert. Analyst Christian Schindler bestätigte den Titel auf "Outperformer" mit einem Kursziel von 145,00 Euro.

Nach Einschätzung von equinet-Analyst Ingbert Faust fielen die Zahlen des Sportartikelkonzerns "exzellent" aus. Die Daten seien deutlich besser als erwartet ausgefallen. Der Experte bestätigte die "Buy"-Empfehlung mit einem Kursziel von 140,00 Euro.

Ein Frankfurter Aktienhändler sagte mit Blick auf die Bilanz: "Die Daten liegen durch die Bank über unseren Prognosen." So hätten Überschuss, Betriebsgewinn, Umsatz und Rohertragsmarge von Europas größtem Sportartikelkonzern die Erwartungen übertroffen. Der Ausblick stimme ebenfalls positiv. adidas präzisierte nach dem erfolgreichen Start seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Der Gewinn werde "am oberen Ende" des angestrebten Wachstums von zehn bis 15 Prozent ausfallen. Gleichzeitig wurde die Prognose eines währungsbereinigten Umsatzwachstums im mittleren bis hohen einstelligen Bereich bekräftigt.

Nach Einschätzung eines Analysten ist adidas-Salomon hervorragend in das neue Geschäftsjahr gestartet. "Die Zahlen für das erste Quartal sind fantastisch", sagte der Experte, der anonym bleiben wollte. Am Markt sei mit einer positiven Reaktion zu rechnen. Neben der Umsatz- und Gewinnsteigerung sei der Auftragsbestand überraschend gut ausgefallen. In Nordamerika und Asien seien die Perspektiven hervorragend. Auch in Europa habe sich adidas mit einem Rückgang des Auftragsbestandes von -1 Prozent (in Euro) noch vergleichsweise gut geschlagen.

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