Aktien
adidas-Salomon vorbörslich unter Druck - Reebok-Kauf, Zahlen

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Aktien von adidas-Salomon sind am Mittwoch nach dem Kauf von Reebok vorbörslich unter Druck geraten. Der am Markt positiv bewertete Quartalsbericht rückte Händlern zufolge dagegen in den Hintergrund.

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Aktien von adidas-Salomon sind am Mittwoch nach dem Kauf von Reebok vorbörslich unter Druck geraten. Der am Markt positiv bewertete Quartalsbericht rückte Händlern zufolge dagegen in den Hintergrund. Die Papiere von Europas größtem Sportartikelhersteller fielen vor Handelsstart bei Lang & Schwarz auf 141,00 zu 142,00 Euro - am Vortag standen minus 0,34 Prozent auf 147,52 Euro zu Buche. Den Leitindex Dax erwartet das Düsseldorfer Wertpapierhandelshaus praktisch unverändert.

Die Übernahme des US-amerikanischen Konkurrenten Reebok durch adidas sieht Analyst Oliver Caspari vom Bankhaus Lampe grundsätzlich positiv. "Es macht Sinn, die Expansion auf dem weltgrößten Sportartikelmarkt voranzutreiben", sagte Caspari zu dpa-AFX. Der Kaufpreis erscheine aber "ein bisschen hoch". adidas lässt sich die Übernahme rund 3,1 Mrd. Euro kosten.

Die "etwas besser als erwartet" ausgefallenen Zahlen bei adidas-Salomon rückten Händlern zufolge mit dem Kauf von Reebok in den Hintergrund. Der Sportartikelhersteller bietet 59 Dollar je Aktie und zahlt damit eine Prämie von mehr als 34 Prozent - dies ist einem Börsianer zufolge "nicht gerade billig" und dürfte die Aktien belasten. Die Zahlen lägen unterdessen leicht über den Erwartungen, die Prognosen seien bestätigt worden, hieß es.

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