Air Berlin
Ex-Chef Hunold verkauft Aktien für Spottpreis

Joachim Hunold hielt sehr lange an seinem Aktienpaket der insolventen Air Berlin fest. Nun aber trennte er sich davon schrittweise – und bekam dafür einen Bruchteil von dem, was er zu Bestzeiten hätte erzielen können.
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BerlinDer langjährige Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold (68) hat lange an seinem Aktienpaket festgehalten. Nach der Insolvenz der Fluggesellschaft vor zwei Monaten trennte er sich aber schrittweise von seinen rund 2,2 Millionen Anteilen und bekam nur noch relativ wenig dafür: exakt 595.760,29 Euro. Das geht aus Pflichtmitteilungen des Unternehmens für die Börse hervor. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Demnach sollen die Anteile zu besten Zeiten rund 45 Millionen Euro wert gewesen sein.

Hunold verkaufte seine Aktien in mehreren Tranchen am 4., 5. und 6. September sowie am 6. und 9. Oktober. Die Verkaufskurse lagen bei 25 bis 28 Cent pro Aktie. Der Ausgabepreis im Mai 2006 betrug 12 Euro. Unmittelbar vor dem Insolvenzantrag am 15. August war die Aktie für 75 Cent zu haben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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