Aktie gilt als klarer Favorit in der Chemiebranche – Mögliche Gefahren werden nach Ansicht von Experten überschätzt
BASF überzeugt die Analysten

Die BASF-Aktie zählt bislang zu den Verlierern des Jahres im Deutschen Aktienindex. Seit Anfang Januar verlor das Papier rund acht Prozent und setzte die enttäuschende Entwicklung des vergangenen Jahres fort. Analysten sprechen allerdings von einer „Überreaktion“ und empfehlen die Aktie mehrheitlich zum Kauf.

DÜSSELDORF. Die Finanzexperten berufen sich vor allem auf das überraschend gute Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr. Allein im letzten Quartal 2003 legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast sieben Prozent zu. Im Gesamtjahr lag das Plus noch bei rund vier Prozent. „Die Zahlen sind sehr gut ausgefallen“, sagt Ralph Breßler vom Bankhaus Lampe.

Für potenzielle Kursgewinne ist es aber wichtiger, dass sich die Erholung fortsetzt. Und das hat Vorstandschef Jürgen Hambrecht jüngst versprochen. Der Umsatz werde 2004 weiter zulegen. Auch der Gewinn, der 2003 noch rückläufig war, dürfte wieder steigen. Die anziehende Nachfrage in den USA und der Aufwärtstrend in Asien werden dazu maßgeblich beitragen, meinte Hambrecht. Lediglich in Europa sei die Erholung noch nicht spürbar.

„Auf der Kostenseite hat der Konzern bereits einiges geleistet“, sagt Tina Koch, Analystin bei SEB. Da nun auch das Geschäftsvolumen deutlich steige, sollte die Aktie überproportional gewinnen, erklärt die Branchenexpertin. Sie stuft den Titel mit „kaufen“ ein und gibt als Kursziel 52 Euro an. Im Vergleich zum aktuellen Stand wäre das ein Plus von fast 25 Prozent. Auch die Strategie des Konzern, möglichst den ganzen Produktionsprozess – vom Rohstoff bis zum Endprodukt – im eigenen Haus zu belassen, überzeugt die Analysten. So werden beispielsweise spezielle Lacke vom Rohprodukt bis zum sprühfertigen Stoff komplett von BASF entwickelt und produziert. „Sämtliche Gewinnmargen können so von dem Unternehmen abgeschöpft werden“, sagt Ralph Breßler vom Bankhaus Lampe, der die Aktie als „klaren Favoriten“ in der Branche bezeichnet.

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