Aktie im Focus
Facebook-Papier auch nach einer Woche im Keller

Es sollte ein triumphaler Börsengang werden, es wurde ein Desaster: Die Facebook-Aktie steht eine Woche nach ihrem Debüt tief im Minus. Es gibt aber auch Gewinner.
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New YorkEine Woche nach dem Facebook-Börsengang sitzen die Anleger der ersten Stunde weiterhin auf hohen Verlusten. Im frühen Handel am Freitag kostete das Papier in New York keine 32 Dollar. Das waren 3 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Vortag und 16 Prozent weniger als der Ausgabekurs von 38 Dollar. Das boomende Soziale Netzwerk mit seinen mehr als 900 Millionen Nutzern hat damit einen der übelsten Börsengänge der vergangenen Jahre hingelegt.

Facebook war mit allerlei Pannen und Ungereimtheiten ins Börsenleben gestartet, die nun die Gerichte, die Finanzaufsicht und sogar die Politik in Washington beschäftigen. Erst am Freitag erklärte die Anwaltskanzlei Hagens Berman, ebenfalls Klage eingereicht zu haben gegen Facebook selbst, die Alteigentümer sowie die beteiligten Banken.

Der Vorwurf dieser und ähnlicher Klagen: Die Banken, die einen tiefen Einblick bei Facebook hatten, sollen ausgesuchte Großkunden kurz vor dem Handelsstart gewarnt haben, dass das Geschäft des Sozialen Netzwerks langsamer wachse als gedacht. Kleinanleger und andere Investoren seien dagegen ins offene Messer gerannt und stünden nun vor hohen Verlusten.

Der Zorn der Anleger ist auch deshalb so groß, weil das Unternehmen und dessen Alteigentümer beim Börsengang rund 16 Milliarden Dollar eingenommen hatten. Auch Mark Zuckerberg hatte wie geplant 30,2 Millionen Aktien unters Volk gebracht und dabei nach einer Börsenmitteilung vom Donnerstag gut 1,1 Milliarden Dollar eingenommen. Abzüglich der Bankprovision von 1,1 Prozent kassierte er 37,58 Dollar je Anteilsschein.

Zuckerberg ist damit nicht mehr nur auf dem Papier Milliardär. Das Geld wird nach Firmenangaben allerdings zu großen Teilen gleich wieder für fällige Steuern draufgehen. Der Gründer und Firmenchef besitzt weiterhin Aktien im Wert von zurzeit 16,1 Milliarden Dollar.

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  • Dieses Beispiel zeigt doch nur wie man mit Beziehungen, Sponsoren und gezielten Maßnahmen in der Millionärs-Clique bleibt. Gier frisst Hirn, und Millarden Dollar, die vielleicht in echten Projekten Arbeitsplätze und Bildung geschaffen hätten. Aber nur vielleicht.
    Millarden in social Mission - wie blöd muß man sein? Die Kohle, die dort die Werbung kostet, zahlen die Nutzer mit den Produkten, welche beworben werden. The big social deal - lol

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