Aktie im Fokus
Anleger strafen Nordex ab

Die Aktien von Nordex gehören zu den großen Verlierern an der Frankfurter Börse. Der Windenergie-Anlagenbauer hat mäßige Quartalszahlen vorgelegt. Bei den Anleger kommt das nicht gut an.

HB FRANKFURT. Aktien von Nordex haben am Freitag nach Erstquartalszahlen gegen den Trend zu den größten Verlierern im TecDax gehört. Die Aktie des Windenergie-Anlagenbauers fiel um 1,47 Prozent auf 14,10 Euro. Das Börsenbarometer für Technologiewerte stieg zur selben Zeit um 1,97 Prozent auf 626,41 Zähler.

Während die Gewinne wegen der Wirtschaftskrise weit stärker als erwartet sanken, legte der Umsatz überraschend deutlich zu. Zudem bestätigte Nordex die Prognose für das laufende Jahr und hofft nach einem zuletzt eher schwachem Auftragseingang auf neue Abschlüsse. "Für die kommenden Monate bin ich in Bezug auf das Neugeschäft verhalten optimistisch", sagte Chef Thomas Richterich. Nordex rechnet weiter mit einem Umsatzwachstum auf mehr als 1,2 (2008: 1,14) Milliarden Euro und einer sinkenden Profitabilität.

Ein Händler sprach von durchwachsenen Zahlen. Er monierte, vor allem das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sehe schwach aus. Gleichzeitig habe der Konzern aber seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Die nächste charttechnische Unterstützung für die Aktie liege bei 14,00 Euro.

"Dass das EBIT wegen des Anstiegs der betrieblichen Aufwendungen ein paar Millionen unter den Erwartungen liegt, ist nicht so tragisch" meinte ein Analyst. Wichtiger seien Aussagen zum Gesamtjahr - von der Analystenkonferenz erhofft er sich Aussagen, wie stark die Profitabilität zurückgeht.

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