Aktie im Fokus
Mercedes in China: Eine East Side Story

Der Mittelschicht sei Dank feiert Mercedes in China Absatzrekorde und fährt seiner Konkurrenz davon. Auch für die Daimler-Aktie läuft es besser als für BMW und Audi. Analysten überschlagen sich mit positiven Prognosen.
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Düsseldorf2013 war für Daimler ein Rekordjahr. 1,5 Millionen Autos der Kernmarke Mercedes-Benz setzte der Konzern weltweit ab: So viele Fahrzeuge wie im letzten Jahr konnte Mercedes-Benz niemals zuvor verkaufen. Daraus resultierte auch ein satter operativer Gewinn von 7,9 Milliarden Euro.

Insgesamt stieg 2013 der Umsatz um drei Prozent auf 118 Milliarden Euro. Im Jahr 2014 scheint die Rekord-Phase der Stuttgarter weiterzugehen. Mit 109.477 Autos verkaufte der schwäbische Autobauer weltweit so viele Fahrzeuge wie in keinem Januar zuvor. „Auf Basis dessen, was wir im Jahr 2013 eingeleitet haben, können wir mit Zuversicht auf das Jahr 2014 und die Folgejahre blicken“, konstatierte Daimler-Chef Zetsche stolz.

Sehr bedeutend für die positive Entwicklung ist der chinesische Markt. Die Mittelschicht in China wächst und wächst und lässt dies auch Konsum- und Luxusgüterhersteller positiv spüren. Deutsche Autos sind bekanntlich ein besonders beliebtes Statussymbol. „China ist inzwischen der größte Markt überhaupt“, analysiert Zetsche.

Diese ostasiatische Konsumwelle bedeutete für Daimler im Januar ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch in Japan ist Daimler sehr gefestigt: Mercedes-Benz ist dort sogar die meistverkaufte Importpremiummarke. Die größten Konkurrenten im Rennen um den Titel des größten Premiumherstellers weltweit sind die Erzrivalen BMW und Audi.

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