Aktie im Fokus: Neuer Gegenwind für Nordex

Aktie im Fokus
Neuer Gegenwind für Nordex

Anleger nehmen bei der Windkraft-Aktie Nordex Gewinne mit. Anlass sind die Pläne, die Ökostromförderung zu kürzen. Entsprechende Vorschläge will Wirtschaftsminister Gabriel dem Kabinett vorlegen.
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DüsseldorfDie Aussicht auf ein schnelles Zurückfahren der Ökostrom-Förderung hat die Aktien von Nordex am Montag erneut ins Taumeln gebracht. Die im TecDax gelisteten Titel des Windturbinenbauers fielen in der Spitze um 9,1 Prozent auf 10,52 Euro, den niedrigsten Stand seit zwei Wochen.

Bereits am Mittwoch soll das Kabinett Eckpunkte für ein verschärftes Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) beschließen, das ab August in Kraft treten soll. Laut Börsianern nutzten Anleger die Gelegenheit, um Gewinne mitzunehmen.

Nordex hatte im vergangenen Jahr 220 Prozent zugelegt - seit Anfang Januar kommen die Titel auf ein Plus von 20 Prozent. "Die Kursreaktion von Nordex hängt mit den Plänen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zusammen - das neue Gesetz soll schneller kommen und es wird rigoroser durchgegriffen", sagte ein Händler. "Das hat jetzt erst einmal das Sentiment verhagelt."

NORDEX SE INHABER-AKTIEN O.N.

ISIN
DE000A0D6554
Börse
L&S
-0,13-0,96%
+13,01€
Chart von NORDEX SE INHABER-AKTIEN O.N.

Nordex baut die Turbinen für grüne Windenergie. Schon während der Koalitionsverhandlungen sorgte die Aktie an der Börse für heftigen Aufruhr, weil sowohl SPD als auch die Union die Subventionen für Windenergie kürzen wollen. Auch der Bau von Offshore-Windparks soll stark schrumpfenl.

Analysten zeigten sich zuletzt verhalten. Während die Commerzbank die Verbesserung der operativen Gewinne lobt und die Aktie auf „Hold“ belässt,  raten die Analysten der Norddeutschen Landesbank zum Verkauf, da die Aktie überbewertet sei.

Geht es nach Vorstandschef von Nordex Jürgen Zeschky, haben Anleger angesichts des Koalitionspokers nur wenig zu befürchten: Das Geschäft mit Europa floriere, das mittelfristige Umsatzziel von mindestens 1,5 Milliarden Euro sowie ein Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) will der Konzern 2015 erreichen.

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  • Da sieht man es mal wieder. Es wird nur investiert, wenn der deutsche Steuerzahler und Stromverbraucher weiter seinen Wohlstand (steigende Stromkosten) reduziert! Energiewende/Energieeinsparparolen = Armut und Mangel!
    Ohne Dauersubventionen durch das EEG Zwangsverpflichent für den deutschen Bürger, ist keine Windmühle in der Marktwirtschaft/Investoren zu halten! Eine Windmühle ist eben kein marktwirschaftliches Kohle-,Gas- bzw. Kernkraftwerk!

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