Aktie im Fokus

Öldienstleister Saipem nach Verlustankündigung im Sturzflug

Der italienische Öldienstleister Saipem stürzt an der Mailänder Börse ab – und zieht den Leitindex mit sich. Nach einer Verlustankündigung und Verkaufsempfehlung durch namhafte Broker verlor Saipem fast zehn Prozent.
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Der Öldienstleister Saipem ist an der Mailänder Börse abgestürzt und macht auch dem Leitindex zu schaffen. Quelle: ap
Überraschende Verlustmeldung

Der Öldienstleister Saipem ist an der Mailänder Börse abgestürzt und macht auch dem Leitindex zu schaffen.

(Foto: ap)

FrankfurtDie Ankündigung eines Verlustes von 800 Millionen Euro hat am Mittwoch Saipem schwer zu schaffen gemacht. Die Aktien des italienische Öldienstleisters fielen um bis zu fast zehn Prozent auf 7,34 Euro, womit sie auch den Leitindex der Mailänder Börse in den Keller zogen.

Der Index büßte in der Spitze mit 1,1 Prozent mehr als die übrigen größeren europäischen Indizes ein. Zahlreiche Analysten, darunter JP Morgan, Barclays und Citigroup senkten ihre Kursziele. Broker wie Raymond James und Liberum stuften die Aktien herunter auf „underperform“ und „sell“.

Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
Treffen der Opec
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Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

Saudi-Arabien
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Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

Venezuela
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Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

Iran
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Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

Irak
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Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

Kuwait
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Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

Vereinige Arabische Emirate
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Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

Bislang hatte Saipem noch mit einem Gewinn gerechnet. Das Unternehmen strich auch Tausende von Arbeitsplätzen. Wegen des Ölpreisverfalls ist die ganze Branche stark unter Druck geraten.

  • rtr
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