Aktie im Fokus
T-Aktie: Finger weg oder einsteigen?

Die Aktie der Deutschen Telekom gehört zu den großen Verlierern der vergangenen Wochen. Während die Papiere anderer Konzerne kräftig zulegten, rutschten die T-Aktien weiter ab. Für den Absturz gibt es gute Gründe: Die Spitzel, die Töchter, die Investoren. Experten aber glauben, dass es schon bald wieder nach oben gehen könnte mit der T-Aktie.

FRANKFURT. Die Geschichte erinnert auf den ersten Blick an das kleine gallische Dorf von Asterix und Obelix: Ganz Deutschland freut sich über den Aufschwung am Aktienmarkt. Ganz Deutschland? Nein, eine traurige Gruppe von Telekom-Aktionären hat vom Kursfeuerwerk der vergangenen zweieinhalb Monate nichts abbekommen.

Es kommt gar noch schlimmer: Die T-Aktie ist in der Zeit, in der sich Schwergewichte wie die Deutsche Bank fast verdreifacht haben, um gut 15 Prozent gefallen. Zwischenzeitlich stand ein Allzeittief von 7,83 Euro für die Aktie zu Buche.

Die Gründe dafür haben in den Medien zuletzt hinlänglich ihren Widerhall gefunden: Die Prognose für 2009 wurde gesenkt, die Dividende für dieses Jahr - bei der T-Aktie immer ein wichtiger Aspekt - wurde nicht konkret genannt. Und zu guter Letzt hat man auch noch damit zu kämpfen, dass die Telekom-Branche bei Investoren nicht mehr so angesagt ist wie noch im vergangenen Jahr. Damals wirkte sie oftmals wegen ihres defensiven Charakters wie der berühmte Fels in der Brandung, um den herum all die anderen Branchen in die Tiefe stürzten.

Deswegen schichteten vielen Investoren auch aus anderen Branchen in die lange Zeit unbeachtete T-Aktie um. Gemeinsam mit der ebenfalls vernachlässigten Fresenius Medical Care (FMC) wurde sie im Krisenjahr 2008 völlig überraschend zum Überflieger. Vor der massiven Übergewichtung des Sektors, die in einer Erholungsphase ins Gegenteil umschlagen kann, hatten die Analysten von Commerzbank Wealth Management mehrmals dringend gewarnt. Jetzt scheint die Situation so gekommen zu sein.

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