Aktie kostet 17 Euro – Erstnotiz am Mittwoch
Smartrac startet neuen Versuch an der Börse

Die niederländische Technologie-Holding Smartrac versucht nach der Absage des Börsengangs im März am Mittwoch den zweiten Start im Prime Standard der Deutschen Börse (NL0000186633).

scc FRANKFURT. Die insgesamt bis zu 4,5 Mill. Aktien – darin sind 500 000 Stücke aus einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) enthalten – werden zu einem Festpreis von 17 Euro angeboten. Im Frühjahr waren noch Preise von 20 bis 26 Euro im Gespräch. Der gesamte Emissionserlös beträgt damit bis zu 76,5 Mill. Euro. Begleitet wird die Emission von UBS.

Auch bei den angebotenen Aktien hat sich das Unternehmen den veränderten Marktbedingungen angepasst. Sollten vorher von den insgesamt 4,5 Mill. Aktien 1,5 Mill. Stücke aus Beständen der Altaktionäre stammen, so ist diese Zahl auf eine Million geschrumpft. Statt dessen fällt die Kapitalerhöhung um 500 000 Stücke höher aus. Dem Unternehmen fließt damit mehr frisches Kapital zu.

Smartrac ist im Bereich der so genannten RFID-Technik (Radio Frequency Identification) tätig, womit sich Daten per Funk übertragen lassen. Die von Großkonzernen wie Siemens eingekauften Computerchips werden von dem Unternehmen zu Inlays für Karten im Bereich Personennahverkehr, Zugangskontrolle, Zahlungsverkehr und Reisepässe verarbeitet.

Smartrac hatte im Frühjahr den Börsengang auf Grund von Klagen wegen Datenklau verschoben. Vorstandschef Manfred Rietzler wurde beschuldigt, Technologie seines früheren Arbeitgebers Amatech auf Smartrac übertragen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat dieses Verfahren jedoch am 19. Juni eingestellt.

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