Aktie unter der Lupe
Analysten setzen auf Akamai

Der US-Softwarekonzern Akamai überzeugt mit einer Fülle guter Nachrichten. Vor allem die Tatsache, dass mehr und mehr Internet-Nutzer auf den schnelleren Breitband-Zugang umrüsten, sorgt für Wachstumsphantasie.

HOUSTON. Vielen Fußballfans ist der Name Akamai Technologies seit der Fußballweltmeisterschaft ein Begriff – schließlich sorgte die Softwareschmiede für den flüssigen Ablauf der Videos auf der offiziellen Seite des Fifa-Verbandes. Als Internetdienstleister verbessert Akamai die Ladegeschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Webseiten und überwacht mit seinem weltweiten Servernetzwerk die Datenübertragung. „Eines der dominanten Unternehmen bei der Internet-Infrastruktur“, lobt Colby Synesael vom Bankhaus Merriman Curhan Ford.

Auch dank der medienwirksamen Kooperation mit dem Fußball-Weltverband erfreute Unternehmens-Chef Paul Sagan seine Aktionäre Ende Juli mit einem Rekordumsatz: Gut 100 Mill. Dollar Einnahmen verzeichnete der Konzern im zweiten Vierteljahr, 56 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Gleichzeitig erhöhte die Geschäftsleitung die Unternehmensprognose zum dritten Mal in Folge. Dass der Gewinn dennoch um fast 30 Prozent einbrach, schreckte den Markt nicht ab: In wenigen Tagen schoss der Kurs auf ein Fünfjahreshoch bei knapp 39 Dollar. „Akamai besitzt das größte langfristige Wachstum unseres gesamten Portfolios“, sagt Michael Turits von der Prudential Equity Group, der die Aktie von „neutral“ auf „übergewichten“ hochsetzte. Zehn von 16 Analysten raten im Moment zum Kauf der Aktie, der Rest empfiehlt zu halten.

Besonderes Lob bekommen die Amerikaner für ihre stetig wachsende Geschäftskundenzahl. Allein in den vergangenen drei Monaten kamen knapp 80 neue Abnehmer hinzu, so dass die Rekordmarke von 2 000 Geschäftskunden geknackt ist. „In einem Quartal voll positiver Nachrichten waren wir von dieser Entwicklung ganz besonders beeindruckt“, sagt Todd Raker von der Deutschen Bank. „Die steigende Abnehmerzahl schafft eine gute Basis für das Wachstum in den kommenden Quartalen.“

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