Aktien debütieren knapp über Ausgabepreis
Mäßiger Börsenstart für CFI Fairpay

Die Aktien des Finanzdienstleisters CFI Fairpay haben am Freitag über ihrem Ausgabepreis von 39 Euro debütiert.

HB FRANKFURT. Die Titel erschienen auf dem Frankfurter Parkett mit einem Preis von 39,20 Euro erstmals auf dem Kurszettel des schwach regulierten Börsensegments Entry Standard. Die Preisspanne hatte bei 36 bis 40 Euro gelegen. Die Emission sei deutlich überzeichnet gewesen, hatte es im Vorfeld geheißen.

Das Unternehmen hatte knapp 300 000 Aktien zur Zeichnung angeboten. Damit beläuft sich das Emissionsvolumen, das zum Großteil auf das Firmenkonto fließt, auf 11,2 Mill. Euro. Insgesamt seien rund 77 Prozent der angebotenen Papiere bei institutionellen Investoren und rund 23 Prozent bei Privatanlegern platziert worden. Der Streubesitz beläuft sich nach dem Börsengang auf etwa 25 Prozent. Das Brokerhaus Concord Effekten, das bislang rund 42,5 Prozent an CFI hält, begleitet die Emission.

CFI hat sich auf den Ankauf von Kapitallebens- und Rentenversicherungen spezialisiert, von denen sich ein Versicherungsunternehmen vor Ende der Vertragslaufzeit trennen möchte. Die 2005 gegründete Gesellschaft führt diese Verträge weiter, um sie später an institutionelle Anleger weiterzuverkaufen. Damit konkurriert der Finanzdienstleister mit der im Kleinwerte-Index SDax gelisteten Cash Life. CFI gewährt außerdem noch Kredite auf die fraglichen Versicherungen.

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