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Deutsche Bank bestätigt SAP trotz schwacher Marge auf 'Buy'

Die Aktie des größten europäischen Softwareherstellers SAP bleibt für die Experten der Deutschen Bank trotz des schlechter als erwartet ausgefallenen operativen Gewinns im ersten Quartal ein Kauf.

dpa-afx LONDON. Die Aktie des größten europäischen Softwareherstellers SAP bleibt für die Experten der Deutschen Bank trotz des schlechter als erwartet ausgefallenen operativen Gewinns im ersten Quartal ein Kauf. Der geringe Anstieg der operativen Marge zwischen Januar und März werde zwar zu Kursverlusten führen, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Deutschen Bank. Doch vor allem wegen des weiter stark anhaltenden Wachstums beim Umsatz bestätigte die Bank ihre "Buy"-Einstufung und das Kursziel von 230 Euro.

Die anstehenden Nachrichten von der Fachmesse Sapphire Ende Mai und die Quartalszahlen im Juli werden die Aktie weiter beflügeln. In den vergangenen Monaten zählte das Papier zu den größten Gewinnern unter den europäischen Standardwerten. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass SAP die Markterwartung beim viel beachteten Lizenzumsatz auch im weiteren Jahresverlauf wieder überbieten wird. Zuletzt sei dies SAP vier Mal hintereinander gelungen, hieß es in der Studie.

Risiken für die Entwicklung der SAP-Aktie bleibe die weiter schwache Margenentwicklung sowie ein möglicherweise stärker werdender Preiskampf mit Oracle .

Mit der Einstufung "Buy" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von mindestens zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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