Aktien im Fokus
Analystenlob gibt Eon und RWE neuen Schub

Analysten haben die Energieversorger Eon und RWE bei ihrem Empfehlungen heraufgestuft. Die unterdurchschnittlichen Kursentwicklungen hätten das schwache Geschäfts bereits reflektiert – die Papiere schossen nach oben.
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FrankfurtEine Empfehlung der Analysten von Bank of America/Merrill Lynch hat am Dienstag den Versorgern neuen Antrieb gegeben. Eon und RWE führten die Gewinnerliste im Dax mit Kursgewinnen von je fast drei Prozent auf 15,79 Euro beziehungsweise 30,85 Euro an. Die Analysten hatten Eon auf "buy" von "neutral" und RWE auf "neutral" von "underperform" hochgestuft.

In der unterdurchschnittlichen Kursentwicklung der jüngsten Zeit sei die schwache Entwicklung bei den Rohstoff- und Strompreisen schon genügend reflektiert, begründeten die Analysten ihre Empfehlung. Besonders E.ON sei angesichts seiner Bewertung recht attraktiv, wenn man bedenke, wie gering das Risiko beispielsweise aus regulatorischer Sicht sei.

Seit Jahresbeginn haben sich Eon mit einem Abschlag von etwa fünf Prozent schlechter als der Dax entwickelt, der rund vier Prozent über dem Vorjahresschluss liegt. RWE haben bislang fast 14 Prozent zugelegt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Rein von den Zahlen her gesehen sind die Deutschen Versorger sehr stark.

    Andererseits stehen die Versorger im Mittelpunkt der Irrationalität der Oekoreligion. Die Versorger haben einen extrem schlechten Ruf als "Atomkonzerne" und "Klimasünder". Die Oeffentlichkeit (veröffentlichte Meinung) wünscht und akzeptiert Massnahmen die einer Rechtsstaatlichkeit entgegenstehen, z.B. der "Atomkonsens" von Schröder/Fischer (wo man die Versorger zwang die unbefristeten Betriebsgenehmigungen für die Kernkraftwerke aufzugeben), die enteignungsgleiche Stilllegung von Kernkraftwerken durch die Staatsratsvorsitzende im Kanzleramt.

    Ueberraschende Aktionen gegen die Versorger bis hin zur völligen Zerschlagung sind jederzeit möglich.

    Vandale

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